Vielen Dank für Ihr Vertrauen (Wendeblatt #9)

Vielen Dank für Ihr Vertrauen!

Wendeblatt #9 (online)

Grüß Gott und herzlichen Dank, dass Sie uns Ihr Vertrauen geschenkt haben.


Vor sieben Jahren machten sich ein paar politisch Interessierte auf um ihre Heimat schöner und l(i)ebenswerter zu gestalten. Kritisch beäugt und teilweise belächelt, wurden Fragen gestellt, wer denn eine „neue“ politische Wählergruppe in Markt Schwaben braucht.

Ein sensationelles Wahlergebnis hat die beiden Gemeinderäte durch ihre erste Amtsperiode getragen.

Im zurückliegenden Wahlkampf 2020 galt es das Ergebnis mindestens zu bestätigen. Wie auch 2014 hat die Wählergruppe mit Sascha Hertel einen eigenen Kandidaten für das Bürgermeisteramt aufgestellt.

Bei höherer Wahlbeteiligung und ohne etablierte Stammwählerschaft hat Sascha Hertel einen sensationellen dritten Platz mit mehr Einzelstimmen als 2014 erreicht.

In der Wahl zum Gemeinderat haben wir mit 11,1 Prozent der Stimmen gezeigt, dass unser Engagement und die Ideen und Anträge der letzten sechs Jahre gebraucht werden. Längst werden wir nicht mehr belächelt, sondern als gleichberechtigt wahrgenommen.

Mit unseren drei Gemeinderäten,  Sascha Hertel, Ronny Schreib und Wolfgang Korda  werden wir die Arbeit zum Wohle Markt Schwabens weiterführen.

 

#ZMS, #Zukunft_MarktSchwaben, #MarktSchwaben, #Wahlkampf, #Kommunalwahl2020, #Gemeinderat

Es muss was getan werden

Es muss was getan werden

Markt-Schwabener-Falke-11.03.2020[13]

Sascha Hertel will es noch einmal wissen – und zwar mit seiner erneuten Kandidatur zum Bürgermeister in Markt Schwaben. Bereits 2014 schaffte er als Neuling – und einziger Gegenkandidat – einen Stimmenanteil von 20 Prozent und unterlag dem späteren Sieger Georg Hohmann (SPD).

Sascha Hertel wurde 1977 in Marburg an der Lahn geboren, machte sein Abitur in Bonn und absolvierte ein Studium als Dipl.-Kaufmann an der Bunderwehrs-Universität in Neubiberg. In dieser Zeit war der zweifache Familienvater auch in zwei Auslandseinsätzen in Afghanistan aktiv. 2010 zog er mit der Familie nach Markt Schwaben – dort ist auch seine Frau geboren – und kam drei Jahre später mit der lokalen Politik in Berührung.

Der ehemalige CSU-Gemeinderat Dr. Hubert Bauer suchte Gleichgesinnte
für die Gründung einer neuen Wählergruppe, die sich dann den Namen „Zukunft MarktSchwaben“ (ZMS) gab. Sascha Hertel war sofort dabei und zog bei der Wahl 2014 mit Hubert Bauer in den Markt-Gemeinderat. „Wir waren
gleich von Anfang an für Veränderungen“ so Hertel „und machten uns viele Gedanken, um Markt Schwaben zu entwickeln“.

Das war nicht einfach – wurden doch die beiden Räte von den etablierten
Parteien nicht ernst genommen und bei vielen ihrer Anträge „ausgebremst“. Diese Erfahrungen bestärkten Hertel in seiner Meinung, dass er im Rat gegen die Hinterzimmerpolitik, die die Sorgen der Bürger oft ignorierte, angehen
wollte. „Kümmern ist für mich nicht nur ein Alibi – es muss was getan werden“ so Hertel „unter anderem stellten wir 2016 unser Konzept für die Gemeinde-Entwicklung vor, das leider abgelehnt wurde“.

Die Zukunft Markt Schwaben (ZMS) hat für die kommende Kommunalwahl
eine 24-seitige Broschüre entwickelt, die sich in die Schwerpunkte „Natur & Klima“, „Finanzen & Haushalt“, „Familie & Soziales“, „Heimat & Kultur“, „Verkehr & Umwelt“ und „Gewerbe & Wirtschaft“ gliedert. Erwähnenswert ist jedoch das letzte Kapitel in der Broschüre:

Dort steht unter „Alles was Sie sonst noch interessiert“ der Aufruf für eine strategische, transparente und verständliche Kommunalpolitik.

Neben den Forderungen für weniger Tagesordnungspunkte in nichtöffentlichen Sitzungen („aktive und rechtzeitige Einbindung der
Bürger in die Ortsplanung“) gibt es den „BürgerWille – Antrag Direkt“.
Damit kann sich jeder selbst politisch engagieren und seine Vorstellungen
– begleitet durch die ZMS – in den Gemeinderat einbringen.

Seiner Meinung nach „haben ab diesem Zeitpunkt die anderen Parteien
erkannt, was wir draufhaben“.

Jedoch sind zwei Stimmen im 25-köpfigen Rat zu wenig, um Probleme
wie Schuldenanstieg, fehlende Kita-Plätze, Schulneubau und Hallenbad zu beheben. Für Hertel hat Bürgermeister Georg Hohmann in den letzten Jahren nur „abgearbeitet“.

Und hier will der Bürgermeisterkandidat ansetzen. Auf seinen Wahlkampfbroschüren stehen Sätze wie „Wir werden uns nicht an und mit leeren Versprechen überheben“ oder „Was wir sagen, setzen wir um“.

Helfen dabei möchten ihm die zirka 30 ZMS-Mitglieder, von denen zwölf auf der aktuellen Kandidatenliste für den Gemeinderat stehen.

 

 

Kommunalwahl in Markt Schwaben:Mission im Schlossidyll

Kommunalwahl in Markt Schwaben: Mission im Schlossidyll

(Link zum ganzen Artikel SZ 28.02.2020)

In Markt Schwaben steht bei der Kommunalwahl ein Vierkampf um den Chefsessel im Rathaus an. Die Kandidaten für die Nachfolge von Georg Hohmann könnten unterschiedlicher nicht sein – und doch eint sie ein gemeinsames Ziel

Sascha Hertel (ZMS)

Kandidatenpodium BGM Wahl Markt Schwaben
Sascha Hertel sitzt bereits im Marktgemeinderat.
(Foto: Peter Hinz-Rosin)

Der Jüngste auf dem Wahlzettel hat gleichwohl die größte kommunalpolitische Erfahrung. Sascha Hertel, 42, wurde als einziger der vier Kandidaten in den amtierenden Gemeinderat gewählt und hat sich dort eine Rolle erarbeitet. Hertel ist der heimliche Rebell im Sitzungssaal, im Ton nonchalant, inhaltlich mit Vorliebe querdenkend. Ganz im Sinn der von ihm gegründeten Wählergruppe “Zukunft Markt Schwaben” (ZMS) fiel Hertel in den vergangenen sechs Jahren verlässlich durch Anträge auf, deren Visionen nicht selten jenseits der Horizontlinie des Gremiums rangierten. Etwa sein Vorschlag aus dem Oktober 2016: der Gemeinderat solle sich nicht auf die Errichtung eines neuen Gewerbegebiets im Burgerfeld konzentrieren, sondern ein Konzept für den kompletten Ort entwickeln. Beim Bürgermeister und auch sonst biss er damit nicht zum ersten mal auf Granit. Hertel ließ sich nicht beirren und erwies sich als verlässlich bissig. Im Wahlkampf hat er das Thema nun wieder aufgegriffen. Wie Patenonkel Eichner, Burgerbrater Stolze und Dagobert Brandes hat auch Granitbeißer Hertel eine Vision im Wahlprogramm. Seine trägt den Namen “Gemeindeentwicklungskonzept” und fordert etwa, dass die Strukturen und Aufgabenverteilungen in der Verwaltung “effektiver und effizienter” werden. Bei der Bürgermeisterwahl vor sechs Jahren tauchte Hertel wie aus dem Nichts auf und forderte Amtsinhaber Georg Hohmann heraus. Und zwar, wie Hertel erklärte, aus demokratischen Gründen: weil Hohmann sonst konkurrenzlos gewesen wäre. So erreichte der demokratische Granitbeißer Sascha Hertel damals auf Anhieb 19,3 Prozent der Stimmen. An Georg Hohmann biss er sich aber die Zähne aus.

ZMS Gemeinderatskandidaten

ZMS Gemeinderatskandidaten

>> zur Website

Sascha Hertel #1:

Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Anliegen der Bürger/innen wieder ernst genommen werden. Ich möchte meine Heimat zukunftsfähig und lebendig gestalten. Eine Heimat, in der sich Jung und Alt, Zugezogene und Alteingesessene sicher und wohl fühlen.

Ronny Schreib #2:

Mehr miteinander statt übereinander.
Nicht nur im Gemeinderat, sondern mit allen Bürger/innen.

Wolfgang Korda #3:

Die Probleme von morgen löst man nicht mit den Antworten von gestern.
Die Zeit ist reif für eine moderne Kommunalpolitik für alle – für ein Miteinander.

Oliver Menke-Tenbrink: #4

Damit unsere Gemeinde in Zukunft noch l(i)ebenswerter wird, müssen die Weichen gestellt werden. Die ZMS hat zusammen mit den Bürger/innen viele gute Ideen, die mehr Unterstützung verdienen. Dafür möchte ich mich einsetzen.

René Scheel #5:

Neben Engagement, Vielfalt und Transparenz braucht die Demokratie ständig neue Impulse.
Die Zeit ist reif für die Verwirklichung von Visionen!

Andrea Korda #6:

Es ist an der Zeit, zu gestalten und zu agieren statt nur zu reagieren. Wir müssen weg vom Abwickeln und stattdessen gemeinsam Ideen für die anstehenden wachsenden Herausforderungen entwickeln.

Hedwig Schellerer #7:

Ich möchte mich für eine ehrliche Politik in Markt Schwaben einsetzen. Für ein gutes Miteinander zwischen Jung und Alt, um gemeinsam die Herausforderungen in der Gemeinde zu lösen.

Dr. Stephan Weiss #8:

Kommunalpolitik sollte (wieder) sein: Bürgernah. Transparent. Unabhängig. Fundiert. Verlässlich.

Jonas Frank #9:

Ich stehe für ein modernes, erfolgreiches, aber auch zusammenhaltendes Markt Schwaben. Durch mein junges Alter bin ich daher ein Ansprechpartner für Jugendliche, Heranwachsende und natürlich junge Bürger/innen.

Max Faltermaier #10:

Ich möchte mich unabhängig von Vorgaben aus einer Parteizentrale und ohne Fraktionszwang für die Interessen der Bürger in ihrer Gemeinde einsetzen.

Sabine Hertel #11:

Ich möchte mich dafür einsetzen, dass sich junge Familien in Markt Schwaben willkommen und wohl fühlen. Dazu braucht es Anlaufstellen und offen gestaltete Treffpunkte, um ungezwungen ins Gespräch zu kommen.

Michel Patin #12:

Als Franzose und Europäer möchte ich alle „Zuagroaste“ vertreten, wo immer sie herkommen. Ich plädiere für eine deutsch-französische Städtepartnerschaft und warum nicht mit einer Stadt in der Normandie, wo ich herkomme.

Exzerpt ZMS-Wahlprogramm (Wendeblatt #8)

Kurzer Auszug aus dem Wahlprogramm der Zukunft MarktSchwaben

Unser Ziel ist es, allen Bürger/innen über einen generations- und kulturübergreifenden Austausch eine Stimme im Gemeinderat zu geben und ihre Interessen sinnvoll und nachhaltig zu vertreten.

Natur & Klima

Es ist der ZMS ein besonderes Anliegen, dass Naherholungsflächen nicht nur erhalten, sondern naturnah ausgebaut werden. Es geht um das Miteinander von Natur und Kultur!

Wir werden verpflichtend einfordern, dass die Gemeindeverwaltung sich auf eine konsequente Beschaffungsverantwortlichkeit umstellt und eine stärkere Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung umsetzt.

Wir setzen uns für einen offenen „Arbeitskreis Innovation“ ein, der als Ideenwerkstatt für kreative Maßnahmen zum Klimaschutz fungieren soll.

Wahlprogramm 2020 – Natur und Klima

 

Finanzen & Haushalt

Selbstverständnis der ZMS ist es, dass die politischen Entscheider alles tun, um dem im öffentlichen Recht verankerten Rechtsgrundsatz der Ordnungsmäßigkeit, der Zweckmäßigkeit und der Wirtschaftlichkeit der Haushaltsführung gerecht zu werden.

Entscheidungen, Richtlinien und Handlungen betrachten wir als wirtschaftlich, wenn ein angestrebter Zweck bzw. ein angestrebtes Ziel mit minimalem Mittel- bzw. Ressourceneinsatz erreicht wird.

Die ZMS fordert unter dem Gesichtspunkt der Generationengerechtigkeit als mittel- bzw. langfristiges Ziel den Haushaltsausgleich ohne Neuverschuldung zu erreichen. Die ZMS fordert, sämtliche Prozesse innerhalb der Gemeinde auf den Prüfstand zu stellen.

Die ZMS fordert, die von der Gemeinde erhobenen Gebühren nach dem Prinzip der Verursachungsgerechtigkeit neu zu kalkulieren.

Die ZMS fordert daher ein ganzheitliches Gemeindeentwicklungskonzept, welches Leitlinien für das nächste Jahrzehnt vorgibt.

Wahlprogramm 2020 – Finanzen und Haushalt

 

Heimat & Kultur

Markt Schwaben soll für alle Heimat sein, egal ob hier geboren oder erst seit kurzem sesshaft. Nur durch nachhaltige Entwicklung kann unsere Marktgemeinde lebens- und liebenswert bleiben.

Wir wollen die vielen Menschen, die sich bei den verschiedenen kulturellen Initiativen engagieren, stärken und in ihrer Jugend- und Nachwuchsarbeit unterstützen.

Wahlprogramm – Heimat & Kultur

 

Familie & Soziales

Die ZMS fordert für ein modernes Markt Schwaben einen Ansatz, in dem mehr miteinander statt übereinander geredet wird.

Eine gestaltende kommunale Sozialpolitik braucht ein strategisches Konzept. Teile dieses Konzepts sind bezahlbarer Wohnraum, Versorgung mit den wichtigsten Gütern des täglichen Bedarfs, Gesundheitsversorgung mit Ärzten und Apotheken, sowie Einrichtungen zur Erholung und Ausübung der Hobbys (z.B. Gemeindehaus). Eine stärkere Vernetzung und Koordination zwischen den Vereinen sollte zur Entzerrung von Veranstaltungsterminen führen und ist anzustreben, damit Bürger/innen die Angebote auch wahrnehmen können

Wahlprogramm 2020 – Familie und Soziales

 

Verkehr & Umwelt

Markt Schwaben ist durch Straßenverkehr, Flugverkehr und Bahnverkehr lärmbelastet.

Straßenverkehr

Zur Reduzierung der Lärm- und Abgasbelastungen hatten wir bereits verschiedene Anträge zur Verkehrsoptimierung gestellt, die im Gemeinderat leider nicht weiterverfolgt wurden. Hier werden wir in der nächsten Legislaturperiode unsere bereits vorliegenden Lösungsansätze für die Schwerpunktthemen Verkehrsflussoptimierung der Staatsstraßen, Verkehrsentlastung der Wohngebiete und Schwerlastverkehr und Mautsünder in den Gemeinderat einbringen.

Flugverkehr & Fluglärm – Beschwerdeportal

Durch die von uns in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fluglärmdienst (DFLD) im Gemeindegebiet betriebenen zwei Schallpegel-Messstationen ist in den letzten Jahren eine stattliche belastbare Messdatenbasis entstanden. Hierauf begründet werden wir eine Modifizierung der aktuellen Flugrouten ohne Zusatzbelastung für Nachbargemeinden anstreben. Derzeit führen wir Gespräche mit Nachbargemeinden über ein „Fluglärmbündnis“. Eine Erweiterung des Fluglärmbeschwerdeportals auf den nördlichen Landkreis soll folgen.

Bahnverkehr & Bahnlärm

Die ZMS hat in dieser Legislaturperiode schon mehrfach vergeblich versucht, im Gemeinderat ein Interesse an „Bahnhofsumbau und Gleisausbau“ und den damit verbundenen Auswirkungen für die Bürger/innen zu wecken. Leider ist man nun bei der DB dabei, Fakten zu schaffen die man vorher als Gemeinde noch hätte beeinflussen können. 240 Züge täglich mit Durchfahrtsgeschwindigkeiten von 160 km/h sind mittlerweile angekündigt. Wir werden in der nächsten Legislaturperiode nochmals versuchen, die Bestellung eines Bahnbeauftragten – während dieser entscheidenden Planungsphase – durchzusetzen. Eine Untertunnelung bzw. eine Einhausung der Bahnstrecke im Ortsbereich ist dabei anzustreben.

Wahlprogramm 2020 – Flugverkehr und Fluglärm

Wahlprogramm – Verkehr & Umwelt

 

Gestaltung eines attraktiveren Ortskerns

Hier ist unsere Vision eine kleine Markthalle, autofreier Bereich und Geschäfte in unmittelbarer Nähe.

Transparente & verständliche Kommunalpolitik

Wir fordern mehr Transparenz für Bürgern/innen bei kommunalen Vorhaben, weniger nichtöffentliche Sitzungen sowie eine aktive Einbindung der Bevölkerung in Planungen.

Wahlprogramm – Gewerbe & Wirtschaft

ZMS überregional

Bereits seit der Gründung der Freien Liste Oberbayern (FLO) ist die Zukunft MarktSchwaben aktives Mitglied.

Auf der Grundlage der hier gewonnenen Erfahrungen fordern wir eine stärkere Verzahnung von Gemeinden im Landkreis Ebersberg

Bürgerwille – Antrag-Direkt 

Bei kommunalen Themen mitreden ist mit dem von uns geschaffenen  „BürgerWille | Antrag-Direkt“ einfach geworden. Sie können uns damit beauftragen, einen Antrag zeitnah zur Abstimmung im Gemeinderat zu bringen.

Wahlprogramm 2020 – Bürgerwille | Antrag-Direkt

Wir werden auch in den kommenden 6 Jahren Ihre Anliegen im Gemeinderat mit großem Engagement vertreten.

Zwei Kreuze für die Zukunft MarktSchwaben am 15.03.2020!