3-Königswahl: Zukunft MarktSchwaben nominiert Kandidaten für den Gemeinderat

Zukunft MarktSchwaben nominiert Kandidaten für den Gemeinderat

3-Königswahl in Markt Schwaben

Für unsere Heimat! Für Markt Schwaben! Für jede Bürgerin für jeden Bürger! Unter diesem Motto hat die Wählergruppe Zukunft MarktSchwaben in ihrer Aufstellungsversammlung das 14 köpfige Team für die Kommunalwahl 2020 nominiert.

Wolfgang Korda, Vorstand der ZMS, lobte sichtlich zufrieden die Kandidaten. Für Korda ist es nicht selbstverständlich, dass sich mehr als die Hälfte der Mitglieder auch für eine Kandidatur entscheiden. Mit dem einstimmigen Beschluss aller anwesenden Mitglieder ist das Votum zum Mitgestalten einer zukunftsfähigen Kommunalpolitik in Markt Schwaben eindeutig. Gebürtige und Zugezogene, Junge und Ältere, allen Kandidaten ist gemeinsam, dass sie ihre Heimat mit ihren Visionen schöner, lebenswerter und liebenswerter gestalten wollen.

Mahnende Worte fand bei der Vorstellung Ronny Schreib, der sagte es müsse im Gemeinderat aber auch gerade mit den Bürgerinnen und Bürgern wieder mehr miteinander gesprochen werden, statt übereinander.

Vor der Wahl der Kandidaten wurde das Wahlprogramm für die kommende Periode bis 2026 verabschiedet. Danach erfolgte noch die offizielle Bestätigung von Sascha Hertel als Bürgermeisterkandidat der ZMS. In seiner Antrittsrede sagte Hertel, dass er seiner Heimat etwas zurückgeben wolle. Es braucht einen Bürgermeister, wie ihn, der die Gemeinde gestalten will und die Bürgerinnen und Bürger in den Fokus seines Handelns stellen will. Die Zeiten in denen die Marktgemeinde nur verwaltet wurde müssen ein Ende haben.

Zum Ende der Veranstaltung freuten sich Korda, Hertel und die Kandidaten noch sehr darüber, dass die arrivierten Parteien nun endlich die Themen aufnehmen, die die ZMS bereits die letzten 6 Jahre bearbeitet hat. Die SPD tut das mit einer Veranstaltung zum Fluglärm und die CSU in Ihrem Wahlprogramm unter Anderem mit der Digitalisierung des Rathauses und der Reduzierung des Kraftfahrzeugverkehrs.

 Die gesamte Liste

(In der Reihenfolge der Listenplätze)

      1. Sascha Hertel
      2. Ronny Schreib
      3. Wolfgang Korda
      4. Oliver Menke-Tenbrink
      5. René Scheel
      6. Andrea Korda
      7. Hedwig Schellerer
      8. Dr. Stephan Weiß
      9. Dr. Hubert Bauer
      10. Mustafa Emirgan
      11. Jonas Frank
      12. Max Faltermaier
      13. Sabine Hertel
      14. Michel Patin.

Züge mit 160Km/h alle 6 Minuten

Nun ist es also soweit, die Bahn stellt die Gemeinde vor mehr oder weniger vollendete Tatsachen.

Die Thematik ist alles andere als neu. Die ZMS hat in dieser Legislaturperiode schon mehrfach ohne Erfolg versucht, im Gemeinderat ein Interesse an „Bahnhofsumbau und Gleisausbau“ und den damit verbundenen Auswirkungen für die Bürger zu wecken. Um die zahlreich betroffenen Anwohner vor übermäßigen Lärmbelastungen während der Bauphase und vor allem danach im Betrieb zu schützen hätte sich die Gemeinde in der Planungsphase rechtzeitig über die von der DB vorgesehen Maßnahmen Kenntnis verschaffen müssen.

Dazu muss man aber rechtzeitig aktiv werden um nicht vor vollendeten Tatsachen zu stehen wie es sich jetzt darstellt. Für die Politik des Aussitzens hat man nun die Quittung bekommen. Die ZMS hatte bereits einmal den Antrag gestellt, einen Bahnbeauftragten zu bestellen, der sich aktiv in die Planungen der DB einbringt und der ggf. rechtzeitig interveniert. Das wurde natürlich als unnötig angesehen und auf den St. Nimmerleinstag vertagt.

Selbst bei dem Vortrag des Vertreters der DB in der GR-Sitzung interessierte sich niemand außer Sascha Hertel für die Durchfahrtsgeschwindigkeit auf Gemeindegebiet. Sonst wüsste man jetzt noch nicht einmal, dass dies 160 Km/h sein werden. Was machten Bürgermeister, Gemeinderat und Verwaltung, um in Markt Schwaben die legitimen Interessen ihrer Bürger offensiv zu vertreten?

Das Motto „aussitzen und abwarten“, bis die DB Tatsachen geschaffen hat war natürlich die bequemste Herangehensweise.

Die ZMS hat auch mehrfach darauf hingewiesen,  dass in der Vergangenheit anderswo bei vielen Bahnprojekten in der Praxis höhere Schalldruckpegel gemessen wurden als vorausberechnet. Das zeigen die Rechtsstreitigkeiten, die andere Gemeinden nachträglich deswegen führen mussten. Die Berechnungen der Bahn zum Lärmschutz wird man in Markt Schwaben wahrscheinlich auch ungeprüft als absolut richtig ansehen.

Max Falterrmeier, ZMS Schriftführer

Die gute Tat des Tages – Umrüstung der Flutlichtanlage am Sportplatz an der Finsinger Straße auf LED

Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es!

Crowdfunding Aktion zur Umrüstung der Flutlichtanlage am Sportplatz an der Finsinger Straße auf LED

Aufgrund des notwendigen Schulneubaus an der Stelle des heutigen Jahn Sportplatzes, fällt dieser ab Februar als Spiel- und Trainingsstätte weg.

Die SpVgg Markt Schwaben Au ist mit mittlerweile rund 500 Spielerinnen und Spielern und 32 Mannschaften dringend auf eine ausreichende Anzahl an Fußballplätzen angewiesen.

Am Sportpark stehen maximal 2 Plätze zur Verfügung. Wenn man bedenkt, dass die meisten Mannschaften 2 mal pro Woche trainieren, tummeln sich also bis zu 13 Mannschaften auf beiden Feldern. Bei mindestens 11 Spielern pro Mannschaft macht das inkl. Trainer ca. 150 Personen.

Glücklicherweise gibt es an der Finsinger Straße noch einen Fußballplatz. Dieser hat allerdings ein Flutlicht welches getrost als “Vorsint-Flutlicht” bezeichnet werden darf. Unter diesen Bedingungen fällt der Platz spätestens mit Einsetzen der Dämmerung als Alternative weg.

Die Verantwortlichen der Markt Schwabener Au haben nun zusammen mit der Münchner Bank eine Crowd Funding Aktion ins Leben gerufen. Dabei geht es darum, dass viele Menschen zusammen mehr schaffen als ein Einzelner.

..lieber mehrmals kleine Beträge spenden – z.B. 4×5€, als 1×20€
Es handelt sich um eine Spenden Aktion, bei der die Spenden nur verwendet werden, wenn der benötigte Betrag, in diesem Fall 20.000€, zusammenkommen. Und die Bank legt pro Spender, ab mindestens 5€, auch noch 10€ drauf. Wenn das Ziel verfehlt wird, bekommt jeder Spender sein eingezahltes Geld zurück. Das garantiert die Bank.

Sie können also mit geringem Aufwand einen tollen Beitrag dazu leisten, dass unsere Kinder und Jugendliche auch weiterhin Sportmöglichkeiten haben und am Vereinsleben teilhaben können. Alle Spieler/innen, Trainer und Eltern werden es Ihnen danken.

Hier der Link zur Aktion

Aktuell fehlen noch rund 14.000€ und die Aktion läuft noch bis 17. Dezember. Spenden Sie am besten noch heute.

Vielen Dank

 

Antrag – Schulweg- und Anwohnerschutz Ödenburger Straße

Antrag – Schulweg- und Anwohnerschutz Ödenburger Straße

Als zweites von mehreren “Teilprojektenprojekten-Verkehr” beantragt die ZMS (sieheFraktion):

Zukunft Markt Schwaben beantragt, die Gemeindeverwaltung als zweiten Schritt in diesem Projekt damit zu beauftragen, die Verkehrsführung für einen Teil der Ödenburger Straße zu ändern, diese um einen Gehweg zu erweitern sowie ein Tempolimit samt zugehöriger Überwachung zu dessen Einhaltung umzusetzen.

    1. Umwandlung der Ödenburger Straße in eine Einbahnstraße Richtung hangabwärts im Teilstück zwischen der Einmündung der Neusatzer Straße und zur Kreuzung zu „An der Bachleiten“. Dadurch wird der Verkehrsfluss halbiert und unattraktiv.
    2. Einführung eines Tempolimits mit max. 20km/h
    3. Regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen
    4. Bauliche Erstellung eines Fuß- und Radwegs auf der Südseite

Unverrückbar oder verrückt? Was hat der Hambacher Forst mit dem Landkreis Ebersberg gemeinsam? (Wendeblatt 7)

Was hat der Hambacher Forst mit dem Landkreis Ebersberg gemeinsam
(Unverrückbar oder verrückt?)

Eigentlich bleibt einem nur noch die Möglichkeit die Augen zu schließen und wegzuhören. Denn jedem logisch, ökologisch und ökonomisch denkenden Menschen muss ein solches Vorgehen doch die Tränen in die Augen treiben.

Vorweg zwei interessante Videos von Andreas Kieling zum Thema Windräder:

Dem Plan der Energiewende wird bei den Grünen schlicht Alles untergeordnet.

    • Egal ob Tiere sterben
    • Flächen werden trickreich durch noch unbebaute Ausgleichsflächen weg-argumentiert. Echte Ausgleichsflächen entstehen durch Rückbau von versiegelten Flächen
    • Gottgleich zu 100 % eintretende Vorhersagen für die Zukunft getroffen

Man könnte sicherlich Verbotsschilder für Störche, Merline, Bussarde, Fledermäuse etc. aufstellen. Allerdings lassen sich “diese Vögel” nicht so leicht abweisen wie gewisse “Andere”.

Und was ist eigtlich aus den Ausgleichflächen im Hambacher Forst geworden?

Ach ja, der Hambacher-Forst den kennt man aus den Medien durch den Kampf der Aktivisten gegen die Konzerne.

Aber was ist mit dem Reinhardswald? Kennt den überhaupt jemand? Wikipedia sagt:

    • liegt zwischen Weser und Fulda in Nordhessen
    • ist über 1.000 Jahre alt und inspirierte die Gebrüder Grimm zu mehreren Märchen
    • ist eines der am dünnsten besiedelten Gebiete Deutschlands
    • ist mit 200 Quadratkilometer Hessens größter Forst
    • beinhaltet Urwaldflächen

Was dort zum Zweck der Energiewende geplant ist, obwohl der Wald in einer sog. “Sachwachwindzone” liegt, ist mehr als unlogisch und kann nur “grün” gestrichen werden … schöngeredet werden.

Der “Vertrag” wird zwischen Land und Windkonzernen geschlossen. Paradoxerweise werden gerade Windkraftanlagen in windschwachen Gegenden (so auch Bayern /Süddeutschland) besonders gefördert. Der Betreiber verkauft den “grünen” Strom und das Land bekommt vom Betreiber die Pacht. Alle sind glücklich.

    • geplant sind 50 Großwindanlagen
    • Höhe der Anlagen: 241 Meter, Rotordurchmesser: 150 Meter!
    • (Vergleich: Ulmer-Münster 162m)
    • 1 Million Quadratmeter Wald müssen gerodet werden
    • Baugruben für Fundamente werden 20 Meter tief (Grundwasser!)
    • Für den Bau sind viele Straßen und hunderttausende Lkw-Fahrten nötig (keine Elektrofahrzeuge)

Es ist also nicht jeder Tag ein “Freitag für Aktivisten und Grüne” – ökologisch ist ein Thema doch nur, wenn es medial richtig ausgeschlachtet werden kann. Ansonsten schaut man einfach weg oder redet es sich schön:

Auf der Seite der Grünen-Ebersberg kann man zum Thema Windkraft EBE-Forst finden:

“Die Stadt Ebersberg benötigt drei Windräder, um bis 2030 von nicht-regenerativen Rohstoffen unabhängig zu werden und das vom Stadtrat einstimmig beschlossene Energiewende-Ziel zu erreichen.“

also 3 Windräder?

“Vorläufig werden allerdings fünf Standorte im nordwestlichen Forst geprüft, die ohnehin den 10 h-Abstand einhalten. ”

also 5 Windräder?

“Grundlage für die rechtlichen Überprüfungen ist das Vorhaben, im Forst fünf Windräder zu errichten. Es gibt keine weitergehenden Planungen darüber hinaus; das übrige Landschaftsschutzgebiet behält unverändert seinen Schutzstatus.”

ähm – also maximal 5 Räder für immer? Versprochen!

“Wo in einer speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung schützenswerte Tierarten gefunden werden, darf nicht gebaut werden.”

ja, im ganzen Ebersberger Forst!

“Der dauerhafte Flächenverbrauch für fünf Windräder beträgt 3,15 ha – von insgesamt 9.000 Forstfläche (und 175 ha Wegfläche). Jeder Eingriff wird mit Ausgleichsflächen vollumfänglich kompensiert.”

also nur ein wenig Arten- und Naturschutz weniger? Also nur ein wenig tot oder schwanger.

“Bleibt nur noch zu sagen, dass es den Forst nicht mehr geben wird, wenn wir die Energiewende verbummeln.”

Bleibt nur zu sagen, dass es den Forst nicht mehr geben wird, wenn die Grünen weiter an einer unverrückbaren Energiewende festhalten werden.