verbesserter Antrag zur unbürokratischen Begrünung und Verschönerung des Ortes

Wir haben unseren intialen Antrag verbessert.
Die initiale Formulierung hätte zu Missverständnissen führen können.
Vielen Dank an den Hinweis.

… die engagierten Markt Schwabener Bürger brauchen Unterstützung in Bereichen, in denen sie sich durch ehrenamtliche Tätigkeiten für das Allgemeinwohl einbringen wollen. Bürokratische Hürden behindern oftmals den Tatendrang und lassen vielfach die Einsatzbereitschaft erlahmen.

Kommunal engagierten Bürgern sollte man doch über einen kurzen Dienstweg eine Mitarbeit in geeigneten Bereichen zum Wohle der Gemeinde erleichtern.

zu den Details | zum neuen Antrag 

Für viele Bürger ist das Thema Lebensraum für Insekten und die Förderung der Artenvielfalt ein großes Anliegen. Daher beantragen wir, dass die  Begrünung und die damit einhergehende Verschönerung** öffentlicher Flächen zukünftig lediglich “anzeigepflichtig” unter bestimmten Auflagen (s.u.) behandelt wird.

 

Anmerkung:
** der Begriff Verschönerung bezieht sich in diesem Antrag ausnahmslos auf die Gestaltung/Begrünung von öffentlichen Flächen zu Gunsten der Artenvielfalt, der Insekten.

Scheinbar hat man sich zum Thema DAV Kletteranlage geeinigt …

“Markt Schwabens Bürgermeister Georg Hohmann und die DAV-Sektion sind zu einer Einigung gekommen: Die seit vier Wochen geschlossene Kletteranlage soll wieder komplett in Betrieb gehen.”

schreibt die Süddeutsche Zeitung in Ihrem Bericht vom 23. April 

“Es sieht sehr gut aus”

 

Weiter wird sehr treffend die Historie beschrieben:

“Die Vorgeschichte ist selbst für das von Dorfpossen verwöhnte Markt Schwaben reichlich skurril. Der Knackpunkt: Das Kletterareal des DAV ist seit jeher nicht zum Kraxeln sondern zum Klären von Wasser genehmigt. Allerdings ist das offenbar jahrelang niemandem groß aufgefallen. Seit 2003 – damals führte noch Bernhard Winter die Geschäfte im Rathaus – kletterten die Markt Schwabener munter herum und erweiterten die Anlage immer mal wieder – ein Griff hier, eine Boulderwand da. Hinzu kommt: Die Kreisfeuerwehr nutzt die Räume der alten Kläranlage für Übungen mit echten Flammen. Es dauerte bis Mai 2017, ehe sich das Landratsamt Ebersberg meldete mit dem Hinweis, dass hier offenbar was nicht stimmt.”

Leserbrief : Richtigstellung der Zeitungsartikel zu den “KUMS-Anträgen”

Sowohl an EZ wie auch SZ wurde folgender Leserbrief übergeben mit der Bitte zur Veröffentlichung:

wir berufen uns auf folgende “einseitige” und “unvollständigen” Artikel:

SZ:  Die Geheimnisse des KUMS
EZ:  Bilanzen offenlegen, jetzt


In dem Artikel wird nicht auf den in der Sitzung ebenfalls verabschiedeten Antrag der ZMS zum gleichen Thema eingegangen. Dabei ist dadurch die unvollständige Nachweisforderung im CSU-Antrag erst satzungsgemäß ergänzt worden. Die im CSU-Antrag geforderte Bilanz ist lediglich eine Gegenüberstellung von Aktiva und Passiva, vereinfacht von Vermögensgegenständen und Schulden. Das KUMS ist aber nach § 10 Ziff. 2 seiner Satzung verpflichtet einen Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang zu erstellen. Deshalb muss nicht nur eine Bilanz, sondern für die Jahre 2015, 2016 und 2017 der gesamte Jahresabschluss mit Lagebericht erstellt werden und das innerhalb sechs Monaten nach Ende des jeweiligen Wirtschaftsjahres. Entsprechend der Satzung sind der Jahresabschluss und der Lagebericht von einem Abschlussprüfer zu prüfen und zu testieren. Die von der CSU – Fraktion geforderte „testierte Bilanz“ gibt es insoweit nicht. Der Bestätigungsvermerk (das Testat) muss den gesamten Jahresabschluss einschließlich Lagebericht umfassen. Das Gleiche gilt für die vorläufige Bilanz für 2018. Für die wirtschaftliche Beurteilung des Jahres 2018 ist vor allem eine vorläufige Gewinn- und Verlustrechnung 2018 interessant.

Dass hier seit 2015 nichts gemacht wurde ist so unglaublich, dass es nun auch der CSU zu viel wurde. Derart eklatante Pflichtverletzungen könnte sich sonst niemand im Job erlauben. Allerdings hat die CSU in ihrem Antrag die aus der KUMS-Satzung resultierenden  Anforderungen so reduziert, dass eine aussagekräftige Beurteilung der Wirtschaftlichkeit nur unzureichend möglich gewesen wäre.
Durch den Antrag der ZMS müssen nun die Vorgaben der Satzung vollständig erfüllt werden.

Max Faltermair

Ohne Visionen verwildert das Volk

Ohne Visionen verwildert das Volk


(Wendeblatt-Artikel #6 12/2018)

„Ohne Visionen verwildert das Volk“
(Buch der Sprichwörter, 29. Kapitel, Vers 18 – König Salomo).

Diese Erkenntnis ist heute so modern wie damals.

Eine Gemeindepolitik, die nur flickschusternd auf jedes einzelne Problem reagiert anstatt aktiv ein Gesamtkonzept zu entwickeln langweilt die Bürger. Sie verlieren das Interesse an dieser Politik. Beschlüsse mit dem Argument der Alternativlosigkeit zu begründen ist in der Politik allgemein sehr beliebt. Auf diese Weise erreicht man nur, dass die Parteien in der Wahrnehmung des Bürgers im Hinblick auf ihre Zukunftskompetenz komplett abgewirtschaftet erscheinen.

Während der Bürger frustriert zurück gelassen wird, kungeln Parteienvertreter um Pfründe, Posten, Diäten und Ruhegehälter.

Zukunftsmodelle und Leitbilder braucht der Mensch um sich ernst genommen zu fühlen. Wo immer Menschen gemeinsam „etwas tun“, braucht es Ziele. Dadurch werden auch neue Kräfte geweckt und es wächst die Bereitschaft sich einzusetzen. Und nur so besteht auch eine Chance, für die Zukunft etwas Positives zu erreichen.

Mitmachen und sich beteiligen. Wir, die Zukunft MarktSchwaben, haben gemeinsame Visionen und sind bereit gemeinsam dafür einzutreten – es tut auch nicht weh. Wer sich dafür engagieren will, ist bei uns 100%ig richtig und herzlich willkommen seine eigenen Ideen und Visionen mit einzubringen.

Die Anzeichen mehren sich, dass das so erfolgreiche Modell der ach so großen Volksparteien sich als Auslaufmodell entpuppen könnte. Das zeigt sich auch an der allgemein grassierenden „Parteienverdrossenheit“.

Am Ende haben nicht nur mäßige Politiker vor der Zukunft versagt – nein, wir haben schlicht die Parteien und Politiker, die wir verdienen.
Weil wir nämlich selbst immer wieder diese visionsfreien Langeweiler und ihre Listen wählen und uns danach über sie beschweren.

Ein bekanntes Problem ist auch, dass man bei Parteien nie Personen wählt sondern Liste(n), die oftmals Kandidaten nach ihrer Loyalität zur Partei und nicht nach ihrer Qualifikation an die aussichtsreichsten Positionen stellen. Hinterzimmer-Politik nennt man das umgangssprachlich, denn das Wahlergebnis wurde im Vorfeld schon maßgeblich beeinflusst.

Ein visionsfreies „weiter so“ darf es für Markt Schwaben nicht mehr geben. Gerade in der Kommunalpolitik sind Parteizwänge augenscheinlich hinderlich als fördernd. Wer ohne Zukunft lebt, lebt depressiv.