Was wird als Nächstes (noch) gefördert?

Was wird als Nächstes (noch) gefördert?

Es geht doch schon lange nicht mehr darum, was man braucht, sondern nur noch darum, was gefördert werden kann.

Wäre es wirklich notwendig gewesen, wäre es nicht auf die lange Bank geschoben worden.
Gar andersherum –  wird also etwas über staatliche Fördergelder subventioniert, hat man auch einen Bedarf dafür – politischen Bedarf.

Es bricht nicht ab – die positiven Mitteilungen aus Markt Schwaben. Nur nach dem Grund darf man nicht fragen.
Markt Schwaben ist die einzige Gemeinde Oberbayerns die eine Bedarfszuweisung in Millionenhöhe erhält (1,76 Mio €).

(1) Der Staat gewährt den Gemeinden und Gemeindeverbänden Bedarfszuweisungen in Form von Zuweisungen und rückzahlbaren Überbrückungsbeihilfen nach Maßgabe der Bewilligung im Staatshaushalt.

(2) 1Die Mittel für die Bedarfszuweisungen sind dazu bestimmt, der außergewöhnlichen Lage und den besonderen Aufgaben von Gemeinden und Gemeindeverbänden im Einzelfall Rechnung zu tragen. 2Bedarfszuweisungen werden auch zum Ausgleich von Härten gewährt, die sich bei der Verteilung von Schlüsselzuweisungen oder im Zuge der Gebietsreform ergeben.

(3) 1Die Bedarfszuweisungen werden vom Staatsministerium der Finanzen und für Heimat im Einvernehmen mit dem Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration bewilligt. 2Ein aus Vertretern der Gemeinden und Gemeindeverbände gebildeter Ausschuss ist vorher gutachtlich zu hören.

Besondere Härte: Gewerbesteuerausfälle, Härten im Rahmen von Schlüsselzuweisungen, freiwillige Gemeindezusammenschlüsse, Gründung einer Verwaltungsgemeinschaft oder Beitritt einer Kommune zu einer bereits bestehenden Verwaltungsgemeinschaft, Beseitigung der Schäden durch Naturkatastrophen, Altlastensanierung, Felssanierung, Grundstückankauf als Folge einer Militär-Konversion

BayFAG - Art. 11 Bedarfszuweisungen

BayFAG: Art. 11 Bedarfszuweisungen - Bürgerservice (gesetze-bayern.de

Als Außenstehender, da würde man vermuten, dass es sich hier um eine abgehängte Gemeinde irgendwo im östlichen Franken oder im bay. Wald handelt. Markt Schwaben liegt aber im Speckgürtel Münchens mit optimaler Verkehrsanbindung. Markt Schwaben ist auch nicht von einer Naturkatastrophe heimgesucht worden.

 

Wie kommt man also in eine solch prekäre Situation, dass man trotz bester Umstände zum Bedarfsfall wird?

Schaut man sich die Kommunalpolitik der letzten Jahrzehnte an, hat man ohne Rücksicht auf die Zukunft in Markt Schwaben gelebt, besser gehaust. Der größte Teil der prekären Situation ist also schon hausgemacht. Und es wird wohl nicht besser werden. Der Schulneubau ist so ein finanzträchtiger Unsicherheitsfaktor. Die Entscheidung für eine solche zu große Luxusversion in teuerster Lage wird sicher noch einige zusätzliche ungeplante Millionen verschlingen. Das kommunale Unternehmen KUMS kann nur ausgeglichene Bilanzen vorweisen, weil es permanent durch externe Fördergelder gestützt wird. Der Hochwasserschutz kommt auch noch auf die Ausgaben drauf.

Sicherlich ist es der Arbeit aus der Verwaltung Markt Schwaben zu verdanken, dass Anträge und alle Reglementarien entsprechend minutiös abgearbeitet wurden. Damit ist gemeint, dass kontinuierlich das Haushaltskonsolidierungskonzept umgesetzt wird.

 

Nun hat sich der erste Bürgermeister den Pressemitteilungen zufolge sehr über die Millionenzuwendung gefreut. Er trägt zwar für die prekäre Situation keine Verantwortung. Aus der Sicht des Steuerzahlers ist diese Freude aber grenzwertig. Für schlechtes Wirtschaften wird der Steuerzahler „ausgesackelt“ und das macht anscheinend Spaß. Eigentlich wäre hier eher eine Entschuldigung angebracht gewesen.

Der Standardspruch „da muss man Geld in die Hand nehmen“ ist allgegenwärtig in der Politik und das Geld wird schon irgendwo herkommen. Eine Vertreterin des Steuerzahlerbunds hat kürzlich von der Vergleichbarkeit von fahrlässiger bzw. mutwilliger Steuerverschwendung und der Steuerhinterziehung gesprochen.

1,76 Millionen Euro eröffnen nun größere Handlungsspielräume für die Kommunen – Dies haben jetzt die beiden Ebersberger Landtagsabgeordneten Doris Rauscher (SPD) und Thomas Huber (CSU) mitgeteilt. Süddeutsche Zeitung

Augenscheinlich gibt es im Landtag keine Ahnung, wo das Geld herkommt und obendrein, dass am „Ende endlich ist“.
Bereits 2018 haben wir die erste Bedarfszuweisung kommentiert (Hubers Krönungsmesse: schön Huber, des hast guat g’macht ..?). Fragt denn immer noch niemand nach den Gründen für das Abgleiten in die Bedürftigkeit? Wird schlechte Haushaltsführung auch noch belohnt? Leben auf Kosten des Steuerzahlers.

Hauptsache, die Schlagzeile sichert die eigene Wiederwahl – darüber ist man sich sicherlich einig.

Was haben der BER und der Schulneubau in Markt Schwaben gemeinsam?

Was haben der BER und der Schulneubau in Markt Schwaben gemeinsam?

 

Die Nähe zum Flughafen? Oder der Brandschutz?

In der Pressemitteilung der Verwaltung Markt Schwaben vom 03.08.2021 wurde bekannt gegeben, dass es aufgrund von Umplanungen an der Fassade zu einer Bauverzögerung von einem halben Jahr kommen wird. Die Fassade wurde aber nicht umgeplant, um Kosten zu sparen oder um den Schulneubau noch schöner zu machen. Die Wahrheit ist, dass der Brandschutzgutachter die Gestaltung der Fassade nicht abgenommen hat. Kurz gesagt, man hat ohne ein finales Brandschutzgutachten mit dem Bau begonnen. Das ist es, was uns an die Nähe zum BER erinnert.

 

Bekannt ist dies bereits seit ungefähr Oktober 2020. Nicht aber dem Gemeinderat! Dem Gemeinderat hat man es unter Verschwiegenheit erst ein gutes halbes Jahr später mitgeteilt. In diesem halben Jahr hat der Bürgermeister mehrere Baunachträge, immer unter Hochdruck, über den Gemeinderat freigeben lassen, da man den Zeitplan nicht gefährden wollte. Dagegen dürften dem Bauherrn der Grund für die Verzögerung bereits deutlich früher bekannt gewesen sein.

Der Bau musste vorangetrieben werden, da der „neue Altbürgermeister“ Hohmann immer davor gewarnt hatte, dass im Schuljahr 22/23 die Anzahl der Schulkinder so hoch werden würde, dass die neue Schule bis dahin unter allen Umständen fertiggestellt sein muss. Die Androhung der Alternative, mit weiteren Containern den Schulunterricht durchzuführen war für alle ein Horrorszenario. Aus diesem Grund hatte der „alte“ Gemeinderat den Baubeginn auch ohne finales Brandschutzgutachten akzeptiert.

Die Verzögerung aufgrund des fehlenden finalen Brandschutzgutachtens und die daraus resultierende Umplanung der Außenfassade lösen zwar eine Verzögerung um ein halbes bis dreiviertel Jahr aus, aber Container muss man trotzdem nicht fürchten. Auch muss ein Erstklässler aufgrund der Verzögerung nicht mit Distanzunterricht wie bei Corona rechnen, denn parallel dazu wurden auch die Schülerzahlen nochmals überprüft und es wurde festgestellt, dass man sich auch hier komplett vertan hat. Die Schätzung des Schulamtes für das Schuljahr 22/23 war einfach zu hoch angesetzt.

In der ganzen Planungszeit hat man sich nur auf vage Schätzungen verlassen, hat aber nie die Zahlen aus dem Nachbarzimmer, dem Einwohnermeldeamt, zu Hilfe genommen. Die Erstklässler und auch die Folgejahrgänge sind doch bereits alle seit 2016 geboren und gemeldet! Somit wäre mit einer gewissen, aber verschwindend kleinen Unschärfe der Zuzüge und Wegzüge ein klares Bild des Bedarfs, also auch der Schulbaugröße, möglich gewesen.

Die Folge dieser Fehleinschätzung ist eine unter anderem zu große, also auch zu teure und obendrein unnötig verspätet fertig werdende neue Schule.

Liebe Markt Schwabener – haltet Euch ran. Die Schule hat noch Platz für viel mehr Nachwuchs, aber bitte fragt auch rechtzeitig in den Kindergärten und/oder bei den Hortplätzen nach. Kinder kommen nicht mit 6 Jahren zur Welt!

Alles halb so wild, denn man plant doch mit Unmengen Steuergeld-Subventionen, also gar nicht mit dem eigenen Geld, und dass man nicht die ganze Wahrheit erfährt, liegt doch auch nur daran, dass es einfach schwer ist, eine solche Sachlage wirklich für die Bürgerschaft verständlich zu gestalten. Über eine verlorene Reputation muss man sich so lange keine Gedanken machen, solange man die Karten wie in einer solchen halbwahren Pressemitteilung nicht aufdeckt.

Welche Szenarien können also noch alle auf uns zukommen:

    • Die Baukosten verteuern sich? Nicht schlimm, die Kostenberechnung sah genügend Spielraum einer Kostenexplosion vor.
    • Das Verkehrsproblem wird schlimmer durch die neue Schule? Nicht schlimm, ein Verkehrsgutachten für den Markt wird irgendwann beauftragt.
    • Die Eröffnung der Schulen verzögert sich weiter? Nicht schlimm, wir haben das Platzproblem erst zum Schuljahr 23/24 und die Bauzeit des BER betrug bis zur Eröffnung immerhin 14 Jahre!

 

Mittagsbetreuung Markt Schwaben – Neue Abrechnungsmodalitäten dank der ZMS

Mittagsbetreuung Markt Schwaben – Neue Abrechnungsmodalitäten dank der ZMS

Mittagsbetreuung Markt Schwaben
Neue Abrechnungsmodalitäten dank der ZMS

Haben Sie es auch schon bemerkt, als Eltern in der Mittagsbetreuung? Die Marktgemeinde geht nach neuester Ankündigung zurück zur taggenauen Abrechnung für die Monate Juni und Juli. Dieses Einlenken der Verwaltung geht auf unsere Initiative zurück, da wir nach der Ankündigung vom 01. Juli aus der MIB von vielen Eltern angesprochen wurden, die über die Abrechnung zur MIB verunsichert waren. Zum Hintergrund: In den Pfingstferien wurde der Betreuungsbedarf wegen Corona bis zu den Sommerferien abgefragt. Viele Eltern hatten sich entschieden, ihre Buchungszeiten anzupassen. Mit dem Schreiben vom 01. Juli wollte die Gemeinde trotz Abfrage wieder zu den ursprünglichen Buchungszeiten zurückkehren, obwohl sich die Situation aufgrund von Corona in vielen Familien geändert hat. Nach unserer Intervention hat die Gemeinde eingelenkt und kehrt zu einer taggenauen Abbuchung für die Monate Juni und Juli zurück. Damit müssen die Familien nur das zahlen, was sie an Betreuungszeiten auch in Anspruch nehmen. So kann auf die besonderen Herausforderungen der Familien Rücksicht genommen werden.

Gemeinderat-Blitz Juni 2021 (GR vom 24.06.2021)

Gemeinderat-Blitz Juni 2021 (GR vom 24.06.2021)

Gemeinderatblitze | Archiv

#SozialerWohnungsbau #Organisationsgutachten #MIB # Mittagsbetreuung #Baugenehmigung #Bauleitplanverfahren

Sitzung vom  24.06.2021

Zms DownloadGR Blitz 07_2021

Top 1: Eröffnung der Sitzung

Top 2: Genehmigung von Sitzungsniederschriften, Beschlussfassung über die Empfehlungen, soweit diese nicht Gegenstand der Tagesordnung sind und Bekanntgabe von Beschlüssen aus nichtöffentlicher Sitzung

Neubau kommunales Schulzentrum – Schlussrechnung Gewerk Erdbau 1 der Fa. Schernthaner Höhe von brutto 498.631,07 €

Top 3: Schaffung von Wohnraum in Markt Schwaben – Überbauung von bereits versiegelten gemeindeeigenen Flächen und/oder Parkflächen

    • Der Marktgemeinderat nimmt die Ausführungen von Frau Keller zur Kenntnis.
    • Frau Keller aus dem LA Ebersberg behandelt das Thema, indem sie einen Vortrag zu WBEgKU vorgetragen hat. http://www.wbegku-ebersberg.de/

Der Nachfrage nach dem Vorteil wurde leider ausgewichen, da die Fördergelder bei jedem öffentlichem Bau abgerufen werden können.

Der Nachfrage, ob es schlicht eine „prozessoptimiertes Abgreifen von Fördergeldern darstellt“ wurde vom Bürgermeister mit den Worten kommentiert: „wenn man es so nennen mag, ja“

Unseres Erachtens gibt es immer mehr Vereine und/oder Gesellschafter bei, die sich einer sog. Wertschöpfungsfrage nicht erschließen: „In letzter Zeit gibt es immer mehr millionen-schwere Unternehmen mit 1-2 Mitarbeitern, die sich lediglich dadurch hervortun, indem sie Fördergelder abgreifen und/oder weiterverteilen“

 Top 4: Organisationsgutachten Handlungsfelder/Umsetzungsempfehlungen

    • Der Gemeinderat nimmt Kenntnis von dem aktuellen Zwischenstand des Organisationsgutachtens.

Es handelte sich um einen unidirektionalen Zwischenbericht. Fragen oder Anmerkungen wurden „wahrgenommen“, aber nicht bearbeitet oder beantwortet.

Top 5: Bericht aus einem Jahr Mittagsbetreuung unter Pandemie-Bedingungen Mittagsbetreuung Anmeldungen für das Schuljahr 2021/2022 Personalanpassung

    • 1) Der Marktgemeinderat beschließt einstimmig die Mitarbeiterstunden in der Mittagsbetreuung mit 264 Vertragsstunden (305,0 Anwesenheitsstunden) für das Schuljahr 2021/2022 festzusetzen.
    • 2) Der Marktgemeinderat beschließt einstimmig die Mitarbeiterstunden in der Mittagsbetreuung für Verwaltungsaufwände für das Schuljahr 2021/2022 von 15,4 Vertragsstunden (17,75 Anwesenheitsstunden) auf 22,4 Vertragsstunden (23,4 Anwesenheitsstunden) zu erhöhen.
    • 3) Der Marktgemeinderat beschließt einstimmig die Mitarbeiterstunden in der Hausaufgabenbetreuung für Verwaltungsaufwände für das Schuljahr 2021/2022 von 8,6 Vertragsstunden (10 Anwesenheitsstunden) auf 9,4 Vertragsstunden (11 Anwesenheitsstunden) zu erhöhen.
    • 4) Der Marktgemeinderat beschließt einstimmig die Mitarbeiterstunden in der Hausaufgabenbetreuung, mit 92 Vertragsstunden (107 Anwesenheitsstunden) für das Schuljahr 2020/2021 festzusetzen.
    • 5) Der Marktgemeinderat beschließt einstimmig, für die Betreuungszeit von 16.00 Uhr bis 17.00 Uhr, aufgrund von zu geringer Nachfrage, das Angebot für das Schuljahr 2020/2021 auszusetzen.
    • 6) Der Marktgemeinderat beschließt einstimmig, vorbehaltlich einer entsprechenden Förderung, in der Hausaufgabenbetreuung eine lernunterstützende Verstärker-Gruppe anzubieten.

Top 6: Antrag auf Baugenehmigung mit Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans – Neubau eines Zweifamilien- und eines Einfamilienhauses in Holzbauweise Königsberger Straße 1

Das gemeindliche Einvernehmen für das Vorhaben „Neubau eines Zweifamilien- und eines Einfamilienhauses in Holzbauweise“ wird erteilt. Es werden folgende Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans Nr. 22 1. Änderung „Bachleiten“ erteilt.

      • Überschreitung der Baugrenzen
      • Unterschreitung der Dachneigung mit Carport-Nebengebäude
      • Abweichung von der Dachform
      • Überschreitung der GFZ

Top 7: Bauleitplanverfahren der Gemeinde Ottenhofen Aufstellung des Bebauungsplans „Herdweg – nördlich der Isener Straße

    • Der Bebauungsplanentwurf „Herdweg – nördlich der Isener Straße“ der Gemeinde Ottenhofen berührt die Belange des Marktes Markt Schwaben nicht in erheblicher Weise. Die Verwaltung wird beauftragt, der Gemeinde Ottenhofen mitzuteilen, dass keine Anregungen vorgebracht werden.

Top 8: Bauleitplanverfahren der Gemeinde Ottenhofen Aufstellung des Bebauungsplans „Herdweg – südlich der Isener Straße“

    • Der Bebauungsplanentwurf „Herdweg – südlich der Isener Straße“ der Gemeinde Ottenhofen berührt die Belange des Marktes Markt Schwaben nicht in erheblicher Weise. Die Verwaltung wird beauftragt, der Gemeinde Ottenhofen mitzuteilen, dass keine Anregungen vorgebracht werden.

Top 9: Bauleitplanverfahren der Gemeinde Ottenhofen 4. Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde Ottenhofen

    • Der Entwurf zur 4. Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde Ottenhofen berührt die Belange des Marktes Markt Schwaben nicht in erheblicher Weise. Die Verwaltung wird beauftragt, der Gemeinde Ottenhofen mitzuteilen, dass keine Anregungen vorgebracht werden.

Top 10: Finanzen – Abschlagsrate Schulneubau für 2021 gemäß Art. 10 BayFAG

    • Der Marktgemeinderat nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.

Top 11: Informationen, Bekanntgaben und Anfragen

Gemeinderat-Blitz Juni 2021 (GR vom 24.06.2021)

Gemeinderat-Blitz Mai 2021 (GR vom 20.05.2021)

Gemeinderatblitze | Archiv

#Glasfaseranschluss #Verkehrsüberwachung #Kindertagesbetreuung #Schießstättenweg #Gemeindeverfassungsrechts #Bauherrenassistenz #Steuereinnahmen

Sitzung vom  20.05.2021

Zms DownloadGR Blitz 05_2021

Top 1: Eröffnung der Sitzung

Top 2: Genehmigung von Sitzungsniederschriften, Beschlussfassung über die Empfehlungen, soweit diese nicht Gegenstand der Tagesordnung sind und Bekanntgabe von Beschlüssen aus nichtöffentlicher Sitzung

    • Umstellung der Wasserzähler auf elektronisch ablesbare Variante
    • Genehmigung des Nachtrages 7a der Firma Hönninger über 247 TEUR

Top 3: Glasfaseranschluss der neuen Grund- und Mittelschule

    • Der Marktgemeinderat vergibt die Ausführung des Anschlusses an die deutsche Telekom in Höhe von 37 TEUR.

Top 4: Kommunale Verkehrsüberwachung – Erweiterung der Zweckvereinbarung mit den Gemeinden Moosach und Putzbrunn auf den ruhenden Verkehr

    • Der Gemeinderat stimmt mit einer Gegenstimme der Zweckvereinbarung zu.

 Top 5: Kindertagesbetreuung – Kommunale Beitragserstattung von 30% durch die Kommune

    • Der Marktgemeinderat beschließt die vorgesehene Beteiligung am Elternbeitragsersatz in Höhe von 30% der pauschalen Erstattung der Elternbeiträge in Kindertageseinrichtungen für die Monate Januar bis März.

Top 6: Kindertagesbetreuung – Anmeldung für das Betreuungsjahr 2021/2022

    • Der Marktgemeinderat nimmt die Vorgehensweise zur Vergabe der Betreuungsplätze zustimmend zur Kenntnis.

Top 7: Bauleitplanung – Erlass einer Satzung zur Aufhebung des Bebauungsplanes „Schießstättenweg“

    • Der Marktgemeinderat nimmt von der öffentlichen Auslegung Kenntnis. Die vorgelegte Satzung wird beschlossen. Den Trägern öffentlicher Belange ist das Ergebnis der Abwägung mitzuteilen. Die Verwaltung wird beauftragt den Satzungsbeschluss öffentlich bekannt zu machen.

Top 8: Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts

    • Der Marktgemeinderat stimmt mit 12 zu 8, der Änderung der Satzung zu. Ab 01. Juli erhält jeder Gemeinderat eine IT-Pauschale in Höhe von 15 € zu.
    • Wir haben der Pauschale zugestimmt, da in der vertraglichen Regelung der Zugriff durch weitere Personen zu unterbinden und ständig auf dem aktuellen Stand der Technik zu halten ist.
    • Diese Anforderungen sind unserer Meinung nur einzuhalten, wenn in hochwertige Technik durch jeden Gemeinderat investiert wird, die einer nahezu ausschließlichen Nutzung für den Gemeinderat vorgesehen ist.

Top 9: Antrag der FW-Fraktion zur Beauftragung einer ständigen Bauherrenassistenz

    • Der Marktgemeinderat stimmt mit 15 zu 6 für eine weitere Beauftragung der SSF Ingenieure in Höhe von 30 TEUR zu.
    • Wir haben gegen diese Beauftragung gestimmt, da nicht ersichtlich ist für welchen Zweck die Leistungen eingesetzt werden sollen.
    • Selbst das Bauamt spricht sich gegen eine weitere externe Beratung durch dritte aus. Da der Arbeitsaufwand die SSF Ingenieure wöchentlich zu briefen höher ist als der erwartete Nutzen, den die SSF Ingenieure leisten können. Dieses ist auch in der Überprüfung der ersten Vergabe deutlich geworden, als die SSF Ingenieure bereits in 2020 mit einem Vertrag in Höhe von 25 TEUR beauftragt wurden.

Top 10: Situation Steuereinnahmen zu Corona-Zeiten 2021

    • Der Marktgemeinderat nimmt zur Kenntnis, dass die Steuereinnahmen einen Fehlbetrag von 1 Mio. Euro aufweisen.

Top 11: Informationen, Bekanntgaben und Anfragen

    • Keine Anmerkungen
Schulbau also nur vorgeschoben

Schulbau also nur vorgeschoben

Schulbau also nur vorgeschoben

Die Wahrheit über den Millionenbau in Markt Schwaben wird immer deutlicher – man hat insgeheim in Markt Schwaben mit dem Abbau von sog „Seltenen Erden“ mitten im Ort begonnen.

Die oft verwendete abgekürzte Bezeichnung Seltene Erden statt Metalle der Seltenen Erden ist missverständlich. Diese Bezeichnung stammt aus der Zeit der Entdeckung dieser Elemente und beruht auf der Tatsache, dass sie zuerst in seltenen Mineralien gefunden und aus diesen in Form ihrer Oxide (früher „Erden“ genannt) isoliert wurden. Nur Promethium, ein kurzlebiges radioaktives Element, ist in der Erdkruste wirklich seltenWikipedia

Unter den Betonplatten sind bereits tiefe Bohrungen, über welche man den Abbau noch weiter vorantreiben möchte. Auf Nachfragen beim Bürgermeister kamen nur zögerlich Antworten … „ja, klar, alles muss der Klimawende und dem EBERwerk unterworfen werden. Nur mit einer eigenen lokalen Solarzellen-Produktion kann man auch von regionalem Strom sprechen.
Und das „ist das Ziel! Wir wollen die Unabhängigkeit von allem was uns zuverlässig in der Zukunft auch helfen wird und da kommen grüne Ideen genau richtig“.

Jeder hat noch die Bilder des verklemmten Frachters Ever Given im Suez Kanal vor sich und „wir können es uns eben nicht leisten abhängig von Lieferketten bis aus Asien zu sein. Das würde Markt Schwaben um Jahrzehnte nach hinten werfen“.

Auch das KUMS wird wieder beteiligt werden, denn auf einen besseren Weg konnte man die Energiewende noch nie verstecken.

Seit Corona sei der Trend – kauf lokal.

Daher sind selbstverständlich nur lokale Hoch-/Tief-/Bauunternehmer beteiligt. Von einer Amigo-Geschichte wolle man nichts wissen, aber über den Arbeitskreis aus selektierten Gemeinderäten wäre das Projekt auch für die Zukunft sicher aufgestellt. Mit Bohrungen kenne man sich aus Zeiten der Geothermie aus und habe daraus viel gelernt.

Ist es gefährlich für Schulkinder, wenn unter ihren Stühlen solche Giftstoffe abgebaut werden? „Nein, ganz sicher nicht, denn allein im Erdkundeunterricht werden ansonsten nur Abbaugebiete in Chile und Afrika mit dem Finger gezeigt. Den Kindern würde so ein klares Bild vermittelt und sie würden auch ihren Teil zur Energiewende beitragen“.

Auf Nachfrage, was dies mit der eigtl. Frage zu tun habe,  haben wir ein Anwalt-Schreiben bekommen mit dem Wortlaut: „es gebe noch genügend überteuerte Amigo-Corona-Masken, welche man über einen Nachtrag zum Schulbau anbieten könne. Diese würden dann sicherlich auch die Schulkinder schützen“.

WOW – wer hätte gedacht, dass der Bürgermeister Stolze nun wirklich bereits nach 1 Jahr eine Vision für den Ort hat: Energiewende zugunsten weniger

Aufatmung –
.. am Ende stellte es sich doch nur als Aprilscherz heraus!