Zusammen mit Schnurrbart – ZMS MO.VEMBER 2021

Zusammen mit Schnurrbart – ZMS MO.VEMBER 2021

Auch 2021 wird die Wählergruppe ZMS ihre Spendenaktion „durchführen.

Movember ist ein aus dem Englischen entlehntes Kofferwort aus dem Wort mo.ustache (Kurzform mo; deutsch: Schnurrbart) und November, das eine aus Australien stammende Art des Fundraising bezeichnet. Dabei lassen sich jährlich im November Männer Schnurrbärte wachsen, um während des Monats Spenden zugunsten der Erforschung und Vorbeugung gegen Prostatakrebs und andere Gesundheitsprobleme von Männern zu sammeln. „mo.vember“ ist als Stiftung organisiert, die in über 21 Ländern die Aktion koordiniert und Spenden an nationale Forschungseinrichtungen weiterleitet.

Alle weiteren Informationen sind auf unserer Zusammen Mit Schnurrbat Seite zu finden. Dort kan auch mit nur einem Klick eine Spende getätigt werden.

Glasfaserausbau – Investment in die Zukunft (Wendeblatt 10)

Glasfaserausbau – Investment in die Zukunft (Wendeblatt 10)

Glasfaserausbau – Investment in die Zukunft

Martin HolleySeit 2014 bin ich wieder in meine alte Heimat Markt Schwaben zurückgezogen. Ich wohne in einem Gebiet, das von Kabel Deutschland/Vodafone erschlossen ist.

Jetzt könnte man sagen, warum schreibt der über Glasfaserausbau, wenn er doch mit genügender Bandbreite versorgt ist?

Leider haben sich einige Dinge in meiner Abwesenheit (seit 1997) hier in Markt Schwaben zum Negativen entwickelt. Dazu gehört auch eine vernünftige Breitbandabdeckung, die über 16 Mbit/s hinausgeht. Wenn man wirtschaftlich agierende Unternehmen wie Telekom und Vodafone sich selbst überlässt und als Gemeinde nicht nach Alternativen (z.B. Deutsche Glasfaser) sucht, bekommt man die Versorgung, die man verdient.

Verantwortliche in den Gemeinderatsgremien hatten es in der Vergangenheit versäumt oder nicht für wichtig erachtet, eine bessere Internetanbindung in Markt Schwaben voranzubringen. Für E-Mails und Internetsurfen mag ein 16 MBit/s-DSL Zugang reichen, ist aber in Zeiten von Streaming und Abruf von medialen Inhalten nicht mehr ausreichend und zeitgemäß. Und dann kam das neue Coronavirus SARS-CoV-2, welches uns zeigte, wie wichtig eine schnelle und stabile Internetverbindung ist, um vernünftiges Homeoffice und/oder Homeschooling zu betreiben.

Wenn man sich die Ausbaukarte der Telekom anschaut, sind DSL-Anschlüsse jenseits der 400 Mbit/s trotz Vectoring und Hybrid Glasfaser Mangelware.

Die ZMS hat als einzige Fraktion im derzeitigen Gemeinderat in Zeiten von Corona diesen Missstand als äußerst wichtig angesehen. Ein entsprechender Antrag wurde im Gemeinderat für die Erschließung und Markterkundung von mindestens 1 Gbit/s symmetrisch für gewerbliche und mindestens 200 Mbit/s symmetrisch für private Anschlüsse bei der Marktgemeinde gemäß der Richtlinie zur Förderung des Aufbaus von gigabitfähigen Breitbandnetzen im Freistaat Bayern (BayGibitR) eingereicht.

Für alle Nörgler, welche sich worteifrig melden und sagen, dass es teuer wird: dies wird durch den Freistaat Bayern mit 80 % Bezuschussung gefördert. In der Gemeinderatssitzung vom 17.12.2020 wurde der Antrag der ZMS behandelt und positiv abgestimmt. Teuer wird es für Markt Schwaben erst, wenn man den kompletten Anschluss an die Zukunft weiter verpennt.

Das würde eine Neuausschreibung mit neuen Anbietern nach sich ziehen. Es bleibt also spannend, wie sich die Sache für Markt Schwaben entwickeln wird. Denn eines ist klar: besseres Internet bedeutet auch mehr Attraktivität (gewerblich wie auch privat) in allen Belangen für den Standort Markt Schwaben.

 

Ein klares JA zu einer digitalen Präsenz unserer Markt Schwabener Unternehmen und Vereine!?

Ein klares JA zu einer digitalen Präsenz unserer Markt Schwabener Unternehmen und Vereine!?

Ein „klares JA“ zu einer digitalen Präsenz unserer Markt Schwabener Unternehmen und Vereine!?

Kürzlich hat die ZMS im Post “Zahl des Tages” über die Befragung zum digitalen Schaufenster mit eventuell später folgendem Online Marktplatz geschrieben.

Gut 2/3 der Befragten können sich einen Online-Marktplatz vorstellen, vor allem vermutlich vor dem Hintergrund weiterer Lockdowns. Das passt auch zum generellen Trend hin zu regional (online) einkaufen.

Bevor man sich jetzt aber gleich in eine Neuerfindung des Wagenrads stürzt, sollte man sich eventuell erst damit befassen, was es schon gibt und was die Zielsetzung eines solchen Marktplatzes sein soll.

Ist der Zweck der Plattform eine Marketingplattform für Geschäfte und Vereine – kann man hierfür nicht die Markt Schwaben app erweitern?

Oder geht es um den Aufbau eines Onlineshop um den Geschäften in Markt Schwaben für zukünftige Krisen wie einem erneuten Corona-Lockdown eine Vertriebsplattform zu geben?

Sucht man online nach einem online Marktplatz im Landkreis Ebersberg, wird man schnell fündig: “ebe-markt.de”.

Die Seite, die sich noch im Aufbau befindet, ist ein Onlineshop für alle Unternehmen der ‘Region Ebersberg’. Könnte man hier (oder an anderer Stelle) nicht Kräfte bündeln? Braucht es einen eigenen Online-Marktplatz für Markt Schwaben?

Wie man alleine hierbei schon sieht, gibt es bereits Optionen und man sollte sich diese sehr gut anschauen und klare Ziele definieren, bevor man eilig versucht, bestehendes neu zu erfinden und unnötige finanzielle Mittel für die Entwicklung ausgibt.

Onlineaffine Kunden suchen heutzutage einen ‘one-stop-shop’ und wollen nicht mehr einzelne Seiten besuchen. Dies sollte man nicht vergessen. Auch sollte im Vorfeld geklärt werden, wer denn überhaupt teilnehmen würde (Unternehmen, Vereine, Einzelpersonen) – es gibt nichts unschöneres als leere Seiten.

Ebenso gilt es zu klären, ob der breite Zuspruch in der Onlineumfrage (und damit unter den Internetaffinen) sich auch in der breiteren Masse der Markt Schwabener BürgerInnen bestätigt.

Je nachdem wie das Zielbild aussieht kann eine (finanzielle) Beteiligung der Gemeinde sogar sinnvoll sein, sollte aber wohl überlegt sein.

Son’s of Anarchy Markt Schwaben

Son’s of Anarchy Markt Schwaben

Son’s of Anarchy
Markt Schwaben

Die SZ berichtete darüber – hervorzuheben ist, dass der Autor (@Korbinian Eisenberger) die Lage genau erkannt und beschrieben hat.
SZ :: Verschobene Sitzung

Woher sollte Herr Eisenberger auch wissen, dass der Vorschlag, die  „Sitzungstermine auf Donnerstag zu schieben“, aus den eigenen Reihen der Grünen in den Ausschuss eingebracht wurde ?!

Der Ausschuss, bestehend aus Abgesandten aller Fraktionen und  Bürgermeister, tagte nicht öffentlich und hatte den Auftrag die jeweiligen Fraktionen sowohl zu informieren sowie Änderungswünsche und Anmerkungen rechtzeitig einzubringen. Ebenso wurde diesem Ausschuss das Stimmrecht der jeweiligen Fraktion übergeben.

Geht es nach den Grünen, werden  demokratische Mehrheitsentscheidungen zukünftig wohl in Frage gestellt , wenn diese „einem nicht in den Kram“ oder in den eigenen Terminkalender passen . . .?

 

 

Erklärung der Zukunft MarktSchwaben zur Bürgermeisterstichwahl

Erklärung der Zukunft MarktSchwaben zur Bürgermeisterstichwahl

Pressemitteilung der Zukunft MarktSchwaben
Donnerstag, 19. März 2020

Erklärung der Zukunft MarktSchwaben (ZMS) zur Bürgermeisterstichwahl

In den letzten Tagen ist die Wählergruppe Zukunft MarktSchwaben von Seiten der Bürger/innen, als auch von den Parteien, deren Kandidaten noch in der Stichwahl antreten, darauf angesprochen worden, ob wir nicht ein klares Votum für den einen oder anderen Kandidaten aussprechen wollen. Der Vorstand der ZMS hat sich zu diesem Thema intensiv beraten und hat folgenden Beschluss gefasst.

Die Zukunft MarktSchwaben gibt keine Wahlempfehlung an ihre Wähler/innen für die Stichwahl. Als unabhängige Wählergruppe, die mit Sascha Hertel einen eigenen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen geschickt hat, wäre es gegen jeden Grundsatz für den wir stehen, eine Empfehlung für die Stichwahl auszusprechen. Wir sprechen uns ausdrücklich gegen eine Hinterzimmerpolitik aus, bei der weitere Posten oder Unterstützungen für Anträge in Aussicht gestellt werden, nur um dem Kandidaten einer anderen Partei ins Amt zu verhelfen. Wir möchten unsere Wähler/innen trotzdem bitten, an der Briefwahl teilzunehmen, um ihr demokratisches Grundrecht wahrzunehmen.

Im Gemeinderat werden wir konstruktiv mit dem zukünftigen Bürgermeister und allen anderen Gemeinderäten zusammen arbeiten, solange realistische und finanzierbare Ziele verfolgt werden, zum Wohle von Markt Schwaben und seinen Bürger/innen.

Wir werden uns nicht an und mit leeren Versprechen überheben.

Ihre Zukunft MarktSchwaben.

Es muss was getan werden

Es muss was getan werden

Es muss was getan werden

Markt-Schwabener-Falke-11.03.2020[13]

Sascha Hertel will es noch einmal wissen – und zwar mit seiner erneuten Kandidatur zum Bürgermeister in Markt Schwaben. Bereits 2014 schaffte er als Neuling – und einziger Gegenkandidat – einen Stimmenanteil von 20 Prozent und unterlag dem späteren Sieger Georg Hohmann (SPD).

Sascha Hertel wurde 1977 in Marburg an der Lahn geboren, machte sein Abitur in Bonn und absolvierte ein Studium als Dipl.-Kaufmann an der Bunderwehrs-Universität in Neubiberg. In dieser Zeit war der zweifache Familienvater auch in zwei Auslandseinsätzen in Afghanistan aktiv. 2010 zog er mit der Familie nach Markt Schwaben – dort ist auch seine Frau geboren – und kam drei Jahre später mit der lokalen Politik in Berührung.

Der ehemalige CSU-Gemeinderat Dr. Hubert Bauer suchte Gleichgesinnte
für die Gründung einer neuen Wählergruppe, die sich dann den Namen „Zukunft MarktSchwaben“ (ZMS) gab. Sascha Hertel war sofort dabei und zog bei der Wahl 2014 mit Hubert Bauer in den Markt-Gemeinderat. „Wir waren
gleich von Anfang an für Veränderungen“ so Hertel „und machten uns viele Gedanken, um Markt Schwaben zu entwickeln“.

Das war nicht einfach – wurden doch die beiden Räte von den etablierten
Parteien nicht ernst genommen und bei vielen ihrer Anträge „ausgebremst“. Diese Erfahrungen bestärkten Hertel in seiner Meinung, dass er im Rat gegen die Hinterzimmerpolitik, die die Sorgen der Bürger oft ignorierte, angehen
wollte. „Kümmern ist für mich nicht nur ein Alibi – es muss was getan werden“ so Hertel „unter anderem stellten wir 2016 unser Konzept für die Gemeinde-Entwicklung vor, das leider abgelehnt wurde“.

Die Zukunft Markt Schwaben (ZMS) hat für die kommende Kommunalwahl
eine 24-seitige Broschüre entwickelt, die sich in die Schwerpunkte „Natur & Klima“, „Finanzen & Haushalt“, „Familie & Soziales“, „Heimat & Kultur“, „Verkehr & Umwelt“ und „Gewerbe & Wirtschaft“ gliedert. Erwähnenswert ist jedoch das letzte Kapitel in der Broschüre:

Dort steht unter „Alles was Sie sonst noch interessiert“ der Aufruf für eine strategische, transparente und verständliche Kommunalpolitik.

Neben den Forderungen für weniger Tagesordnungspunkte in nichtöffentlichen Sitzungen („aktive und rechtzeitige Einbindung der
Bürger in die Ortsplanung“) gibt es den „BürgerWille – Antrag Direkt“.
Damit kann sich jeder selbst politisch engagieren und seine Vorstellungen
– begleitet durch die ZMS – in den Gemeinderat einbringen.

Seiner Meinung nach „haben ab diesem Zeitpunkt die anderen Parteien
erkannt, was wir draufhaben“.

Jedoch sind zwei Stimmen im 25-köpfigen Rat zu wenig, um Probleme
wie Schuldenanstieg, fehlende Kita-Plätze, Schulneubau und Hallenbad zu beheben. Für Hertel hat Bürgermeister Georg Hohmann in den letzten Jahren nur „abgearbeitet“.

Und hier will der Bürgermeisterkandidat ansetzen. Auf seinen Wahlkampfbroschüren stehen Sätze wie „Wir werden uns nicht an und mit leeren Versprechen überheben“ oder „Was wir sagen, setzen wir um“.

Helfen dabei möchten ihm die zirka 30 ZMS-Mitglieder, von denen zwölf auf der aktuellen Kandidatenliste für den Gemeinderat stehen.