Schnell-Ladestationen der geplante Blackout?

von | 12.Dez 2022 | Energiewende, Klima & Klimapolitik, Umwelt & Natur, Windkraft & Windrad

 

Bei modernen Schnellladestationen für Pkw beträgt der Leistungsbedarf während der Ladezeit bis zu 500 KW. Geplante Stationen für LKW bieten eine sogar Leistung von bis zu 3,8 MW. In dem Zusammenhang stellt sich die Frage welchen Beitrag 5 Windräder im Ebersberger Forst mit einer mittleren Jahresleitung von 200 KW/Windrad (Nominalleistung x Auslastungsfaktor) zum Gesamtstrombedarf leisten können, wenn für die Schnellladung eines Pkw schon 2,5 Windradleistungen abgegriffen werden. Sollte es in Zukunft auch LKW-Ladestationen geben, dann bräuchte es an die 15 Windräder dieses Typs, um die Schnellladung eines einzelnen LKWs mit 3,8 MW zu versorgen (→ Elektro-Lkw laden 14 Mal so schnell wie Porsche Taycan | AUTO MOTOR UND SPORT (auto-motor-und-sport.de). Da fragt man sich als Bürger, wie die Stromerzeugung mit dem schnell wachsendem Strombedarf Schritt halten soll. Mit Windrädern wird’s wohl nicht funktionieren.

Die permanente Einäugigkeit Pro-Windkraft verursacht wegen der geringen Leistung/Einheit lediglich ein Defizit zwischen Energieerzeugung und Energiebedarf sowie Kostensteigerungen und eine stärkere Abhängigkeit von anderen Staaten die man eigentlich los-werden wollte.

OHNE eine funktionierende Speichertechnologie geht es schon gar nicht. Dazu passt ein Betrag exemplarisch des TV-Magazins „Quer“ vom 24.11.2022 (→ quer mit Christoph Süß – Ganze Sendung vom 24.11.2022 – YouTube) über die deutsche Fa. CMBlu, die organischen Stromspeicher produziert, für die keine ausländischen Rohstoffe erforderlich sind. Die Akkus bestehen aus Einzelmodulen die in beliebiger Zahl je nach Speicherbedarf zusammengeschlossen werden können. Das österreichische Burgenland plant schon für einen Großauftrag. Die USA bieten CMBlu für jeden produzierten Modul 9000 $ Fördergeld, vom Bundeswirtschaftsministerium gibt’s dagegen nichts. Das Know-how wird wohl in die USA ausgelagert werden. Bravo!

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Das Eigeninteresse der Betreiber lässt für Umwelt- und Artenschutz keinen Raum. Es interessiert nicht, was man jetzt anrichtet und der Zukunft hinterlässt. Darüber hinaus kauft man sich über Bürgerbeteiligungen Anrainer ein, damit sie gute Miene zum schlechten Spiel machen und ruhig gestellt sind. Die Zeche zahlt die gesamte Gesellschaft, also die Steuerzahler, und weiterdenkend bei jeglicher Bauargumentation Flora und Fauna.