Seit 2014 bin ich wieder in meine alte Heimat Markt Schwaben zurückgezogen. Ich wohne in einem Gebiet, das von Kabel Deutschland/Vodafone erschlossen ist.

Jetzt könnte man sagen, warum schreibt der über Glasfaserausbau, wenn er doch mit genügender Bandbreite versorgt ist?

Leider haben sich einige Dinge in meiner Abwesenheit (seit 1997) hier in Markt Schwaben zum Negativen entwickelt. Dazu gehört auch eine vernünftige Breitbandabdeckung, die über 16 Mbit/s hinausgeht. Wenn man wirtschaftlich agierende Unternehmen wie Telekom und Vodafone sich selbst überlässt und als Gemeinde nicht nach Alternativen (z.B. Deutsche Glasfaser) sucht, bekommt man die Versorgung, die man verdient.

Verantwortliche in den Gemeinderatsgremien hatten es in der Vergangenheit versäumt oder nicht für wichtig erachtet, eine bessere Internetanbindung in Markt Schwaben voranzubringen. Für E-Mails und Internetsurfen mag ein 16 MBit/s-DSL Zugang reichen, ist aber in Zeiten von Streaming und Abruf von medialen Inhalten nicht mehr ausreichend und zeitgemäß. Und dann kam das neue Coronavirus SARS-CoV-2, welches uns zeigte, wie wichtig eine schnelle und stabile Internetverbindung ist, um vernünftiges Homeoffice und/oder Homeschooling zu betreiben.

Wenn man sich die Ausbaukarte der Telekom anschaut, sind DSL-Anschlüsse jenseits der 400 Mbit/s trotz Vectoring und Hybrid Glasfaser Mangelware.

Die ZMS hat als einzige Fraktion im derzeitigen Gemeinderat in Zeiten von Corona diesen Missstand als äußerst wichtig angesehen. Ein entsprechender Antrag wurde im Gemeinderat für die Erschließung und Markterkundung von mindestens 1 Gbit/s symmetrisch für gewerbliche und mindestens 200 Mbit/s symmetrisch für private Anschlüsse bei der Marktgemeinde gemäß der Richtlinie zur Förderung des Aufbaus von gigabitfähigen Breitbandnetzen im Freistaat Bayern (BayGibitR) eingereicht.

Für alle Nörgler, welche sich worteifrig melden und sagen, dass es teuer wird: dies wird durch den Freistaat Bayern mit 80 % Bezuschussung gefördert. In der Gemeinderatssitzung vom 17.12.2020 wurde der Antrag der ZMS behandelt und positiv abgestimmt. Teuer wird es für Markt Schwaben erst, wenn man den kompletten Anschluss an die Zukunft weiter verpennt.

Das würde eine Neuausschreibung mit neuen Anbietern nach sich ziehen. Es bleibt also spannend, wie sich die Sache für Markt Schwaben entwickeln wird. Denn eines ist klar: besseres Internet bedeutet auch mehr Attraktivität (gewerblich wie auch privat) in allen Belangen für den Standort Markt Schwaben.

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