Verkehr & Umwelt (Wendeblatt #9)

Verkehr & Umwelt

Wendeblatt #9 (online)

Da wir davon ausgehen mussten, dass unser Wunsch nach einem ganzheitlichen Verkehrskonzept erfolglos bleibt, starteten wir bereits in der Vergangenheit mit unseren einzelnen Anträgen den Versuch, punktuell Verbesserungen zu schaffen.

Markt Schwaben braucht eine Verkehrsstudie durch Verkehrsplaner, welche herstellerunabhängig, erfahren und mit Fachwissen über die aktuell und zukünftig verfügbare Technik („Smart City“) die Lage in Markt Schwaben analysieren und Lösungsvorschläge unterbreiten. Beginnend mit einer „Grünen Welle“ durch die Vernetzung ALLER Ampeln muss das Ergebnis eine klare Entlastung der Wohngebiete enthalten.

Aufbauend auf einer zu beauftragenden Verkehrszählung wurden von uns Ansätze entwickelt, um den (PKW, LKW) Durchgangsverkehr sowie den Verkehr in den Wohngebieten der Gemeinde zu minimieren bzw. ganz zu vermeiden.

Ziele dieser Aktion sind im innerörtlichen Verkehr den Treibstoffverbrauch und die Lärm- und Abgasbelastung (Feinstaub und NOx Konzentration) zu verringern, Verbesserung des Verkehrsflusses und Verminderung der

Lärmbelästigung sowie der Fahrbahnbelastung. Letztendlich auch eine damit einhergehende bessere Sicherheit auf allen Straßen für alle Verkehrsteilnehmer/innen.

Die meisten Anträge hierzu sind teilweise ein Jahr alt und wurden vom damaligen Gemeinderat verworfen. In den Wahlprogrammen der anderen Fraktionen tauchten einige ZMS-Themen auf, die vor der Wahl abgelehnt wurden wie z. B. ein Gemeindeentwicklungskonzept. Manche Parteien übernahmen sogar unsere Überschriften zu einem “Ganzheitlichen Verkehrskonzept”.

Was passiert allerdings in der Gegenwart – die Nachbargemeinden überholen uns bereits. Während sich der Gemeinderat in Forstinning klar zur massiven Belastung des Schwerlastverkehrs geäußert hat und sich für eine Verbesserung einsetzt, hält man in Markt Schwaben an der Aussage des ehemaligen Bürgermeisters und mancher Gemeinderäte fest: man wäre nicht zuständig.

Ist man hier den „nur“ arbeitsscheu? Denn die oberste Prämisse des Gemeinderates und des Bürgermeisters ist es, sich um die Belange und Nöte der Bürger/innen zu kümmern.

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