Klimapolitik oder Umweltpolitik? (Wendeblatt 7)

Wichtig? – Klimanotstand
(Klimapolitik oder Umweltpolitik?)

Hier noch ein paar zusätzliche Worte zum hysterischen Zirkus von der “Klimakatastrophe” – wohlgemerkt immer nur ganz gezielt auf Kohlendioxid gerichtet.

In einem Antrag zum Klimanotstand wird Markt Schwaben verglichen mit Los Angeles (4mio Einwohner / 1302km² Fläche; die 400 reichsten wohnen dort), Vancouver (700k Einwohner / 115km² Fläche), London (8,1mio Einwohner / 1572km² Fläche) … und Markt Schwaben (11,5k Einwohner / 10km² Fläche).

Ein passenderes Beispiel hat man wohl nicht finden können im kosmopolitischen Zeitalter. Vermutlich ein lang geplanter Streich aus Bund/Land und die Kreise und Kommunen müssen akribisch für die Umsetzung sorgen.

Kann bitte jemand erklären, was ein “Klimanotstand” sein soll? Bisher sind lediglich Angstmache, Hysterie und selbst definierte Pseudodefinitionen im Umlauf. Man definiert sich “seine Sache”, gibt sich als Umweltfreund und blendet alle Argumente aus. Das ist schlimmer als “Green-Washing”.

Also, was ist ganz konkret geplant, innerhalb der besonderen Situation des “Klimanotstandes”? So wie bei Erdbeben und Hochwasser müssten doch längst Maßnahmen zur Eingrenzung des “Notstandes” angelaufen sein – oder?

Welche sind es nun ganz konkret in Markt Schwaben?
Sind es die Blumenwiesen, zu welchen der Bauhof einen geheimen Plan hat (vgl …  Leserbrief – FB)

Den größten Effekt würde man erzielen, wenn man die klimaschädliche Energieerzeugung des eigenen Unternehmens KUMS durch grüne Energieerzeugung ersetzen würde. Da darf man gespannt sein, welchen Argumente zur Rechtfertigung der eigenen dreckigen Energie auf den Tisch kommen. (vgl. „was hat der Landkreis mit dem Hambacher Forst zu tun?“)

Oder ist das vielleicht doch nur ein zu gern genommenes Vehikel von “Volksvertretern”, um, statt konkrete Politik im Sinne von Umwelt und Natur zu betreiben, einfach mit schlagenden Angsttriggern ihre Wähler bei der Stange zu halten?

Augenscheinlich schon, denn gleichzeitig droht der Antragsteller, wenn man sich nicht einigen könnte, wie bei der Aktivkreis Gründung in Aussicht gestellt (s.o.: die immer selben 10-15 Personen), werde das Thema gnadenlos zum Wahlkampf ausgerufen.

Es ist doch keine konkrete Klimapolitik wenn man jede Entscheidung in Abhängigkeit vom CO2 Ausstoß betrachtet? Und was hat man denn bisher entschieden?

Bereits jetzt sollte jede Entscheidung wirtschaftlich und sparsam in Markt Schwaben sein. Das ist das Grund-Credo jeder Ausgabe von öffentlichen Geldern. Das Ganze hat uns unter anderem zur ärmsten Gemeinde in ganz Oberbayern gemacht.

Also, ich meine konkrete Umweltpolitik – immer schön daran denken, Klimapolitik durch Umweltpolitik zu ersetzen. Denn eine lebenswerte Umwelt ist es, die in Gefahr ist – nicht das Klima!

Jetzt müss(t)en alle logisch Denkenden zusammenstehen und gegen den Wahnsinn stimmen. Ansonsten hat man die Zukunft und die Umwelt zu Gunsten einer paradoxen Politik endgültig verspielt.

 

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