Wendeblatt_07

Wendeblatt #7

Unsere Bilanz, unsere Ideen, unsere tägliche Bemühungen …

Eine kritische Erklärung der Kommunalpolitik
(Misstrauen, Egozentrik, Hinterzimmer-Politik u.v.m.)
2x2 macht 4
(aktueller Stand zum Haushalt)
Fluglärmportal
(20 Sekunden für eine Fluglärmbeschwerde)
Wichtig?! Klimanotstand
(Klimapolitik oder Umweltpolitik?)
K(r)UMS - na, klappts endlich?
(Ein Liebesbrief an das KUMS)
Der Bahnhof ist und bleibt wichtig
(Ungekärte Nebenwirkungen des neuen Bahnhofs)
Verkehrskonzept für Markt Schwaben
(Drastische Optimierung dringend notwendig)
Was hat der Hambacher Forst mit dem Landkreis Ebersberg gemeinsam
(unverrückbar oder verrückt?)

So und jetzt geht es los – viel Spaß beim Lesen.

Sie können jeden der Artikel auch auf Facebook oder im Blog kommentieren und/oder Fragen dazu stellen.
Sollten wir Ihr Intereresse geweckt haben kontaktieren Sie uns gerne.

 

Eine kritische Erklärung der Kommunalpolitik
(Misstrauen, Egozentrik, Hinterzimmer-Politik u.v.m.)

Unzufriedenheit und Misstrauen

Die Volksparteien sind im Umfragetief, in den Ländern drohen sie ihre Mehrheiten zu verlieren und einstige Stammwähler werden nun endgültig zu Protestwählern aufgrund der Alternativlosigkeit und Ideenlosigkeit gemacht.

Die meisten der von in einer Forsa-Umfrage befragten Bürger bestätigen, der Grund für den Verdruss läge in den Kommunen. Die Kommunalpolitiker kümmern sich schlicht nicht mehr um die wirklichen Probleme und Sorgen der Bürger vor Ort. In die gleiche Richtung geht die Einschätzung, dass Kandidaten, die bei kommunalen Wahlen antreten, häufig niemand kennt. Sie werden oft als unnahbar, arrogant, profillos und nicht sonderlich überzeugend eingeschätzt.

Warum ist dies so? Und was hat Parteipolitik überhaupt in der Kommunalpolitik zu suchen? Zumindest nach unserer Auffassung ist Parteipolitik in der Kommunalpolitik überflüssig.

Egozentrik zum Wohle der Partei

Liest man in der Umfrage weiter, so geben die Befragten den häufig als zu heftig empfundenen Streit und Wettkampf zwischen den örtlichen Parteien als Grund für ein persönliches Desinteresse an. Immer mehr Bürger beteiligen sich nicht mehr am lokalen politischen Geschehen, weil die von wenigen und meist auch immer wieder den gleichen Akteuren auf kommunalen Ebenen betriebene Politik ihren Erwartungen an die kommunalen Themen nicht mehr entspricht. Oft wird auch die Qualifikation des von den Parteien vor Ort angebotenen Personals als unzureichend bemängelt.

Die fehlende Kommunikation und das nicht vorhandene Verständnis füreinander als auch Themaverfehlungen führen dazu, dass am Ende Recht bekommen wichtiger ist als die bestmögliche Entscheidung zu treffen.

Es zeigt sich, dass das individuelle Anhäufen von „Pöstchen“ und Verantwortungen mehr als nur Pflicht für Land- und Kreis-Politik und eben leider und zum Leid der Kommunen in der Kommunalpolitik wird.

So gesehen haben Parteien in der Kommunalpolitik größtenteils nur negative Auswirkungen – Wählergruppen, wie die ZMS, mit dem einzigen Fokus auf lokale Entscheidungen NICHT.

Man verwaltet sich in seinen Kreisen selbst

Immer wieder zeigt sich dass in Veranstaltungen wie Bürgerversammlungen, Gründungen von diversesten Aktivkreisen usw. es immer die dieselben wenigen (10-15) Personen sind, welche sich selbst auserkoren haben, die Geschicke der Gemeinde in ihrem Sinne zu beeinflussen.

Die meisten Bürger interessieren sich jedoch gar nicht für deren Themen und Vorstellungen. Erstens hat man ohne ein Parteibuch kein Gehör und wird somit selten überhaupt wahr oder ernst genommen. Zweitens wird meist auf festbetonierten Meinungen beharrt (“War immer so …” “Haben wir schon mal angesprochen …” “können wir so nie machen …” usw. usw.)

Gute Argumente, neue Ideen und alte Ideen neu iniitiert sind spürbar gefühlt unerwünscht. Hinterzimmer-Politik ist meist die Politik der Wahl da man sich bereits vor einer Abstimmung einig ist. Sich über Themen Gedanken zu machen oder gar abzuwägen was für den Ort und seine Bewohner wirklich einen Sinn macht hat kaum Aussichten auf Erfolg. Der Bürger wird nur dann rechtzeitig informiert, wenn einem ein Thema für den Wahlkampf wichtig wird.

Weiter zum derzeitigen Hype: Klimanotstand?

Diesem Frust dient der parallellaufende, hysterische Zirkus von der “Klimakatastrophe” – wohlgemerkt immer nur ganz gezielt auf Kohlendioxid gerichtet. In einem Antrag zum Klimanotstand wird Markt Schwaben in einem Satz mit Los Angeles (4mio Einwohner / 1302km² Fläche und Wohnort der 400 reichsten US-Bürger), Vancouver (700k Einwohner / 115km² Fläche), London (8,1mio Einwohner / 1572km² Fläche) … und Markt Schwaben (11,5k Einwohner / 10km² Fläche) genannt.

Ein passenderes Beispiel hat man wohl nicht finden können im pseudo-kosmopolitischen Zeitalter. Vermutlich ein lang geplanter Streich aus Bund/Land … und die Kreise und Kommunen müssen akribisch für die Umsetzung sorgen.

Lesen Sie mehr Details zum Thema Klimanotstand in entsprechenden Artikel.

Wie sich Markt Schwabens Verwaltung, Bürgermeister und die „immer selben 10-15“ hier im realen Leben verhalten zeigt sich in zwei unserer Anträge:

    • Entbürokratisierte Begrünung des Ortes. Hier werden Anträge vom Bürgermeister und der Verwaltung gar nicht mehr vorbereitet, sondern nur noch in die Gemeinderats-Runde geworfen. Plötzlich fällt einem ein: Da muss es doch irgendeinen Plan geben. Einen Plan, von dem scheinbar niemand etwas weiß.
    • Ausgleichsflächen zum Schulbau. Da haben doch glatt alle Retter der Welt vergessen, dass es sich beim Schulbau um einen öffentlichen Bau handelt, welcher nicht nur in Tiefe und Höhe den Boden versiegelt, Wärme und Energie verbraucht, die “Elterntaxis” in der Dorfmitte zusammen mit den Schulbussen massenhaft Feinstaub produzieren etc.
    • K(r)UMS. Das KUMS verbrennt nicht nur klimaschädliches Gas. Es verbrennt bezogen auf die verkaufte Energiemenge auch noch mehr Gas als nötig.  Ein Grund mehr es “klima-notständig” zu schließen!

Wenn also Klimapolitik, dann bitte zu 100% ernst gemeint und entsprechend umgesetzt, aber nicht nur auf dem Papier und ideenlos „Grün“.

Bisher zeigt sich nur die ZMS mit realen ökologischen Ideen im Gemeinderat!

Verwalten, verwalten und bloß keine Projekte abschließen

Nun fehlt zur Pflicht auch noch die Kür – zu allen bisher gesammelten Pöstchen muss jetzt das Bürgermeisteramt nach Jahren der Abstinenz mal wieder in die „schwarze Hand“.

Der Versuch ist verständlich, nur die bisherige Umsetzung wirkt auf den Betrachter wie blanker Aktionismus. Über Jahre hinweg wurde niemand aus den eigenen Reihen für diese Position aufgebaut. In letzter Minute findet man plötzlich einen Externen, während der originäre Bürgermeister vertreten wird und macht ihn zum Parteimitglied. Und dann preist man seine (für Außenstehende nicht sichtbaren) Fähigkeiten überschwänglich.

Der Bekanntheitsgrad eines Kandidaten wird bei den Gemeinderatsfürsten anscheinend als nur untergeordnetes Merkmal angesehen.

Was über den CSU-Kandidaten bekannt ist, ist seine verwaltungslastige Tätigkeit zuletzt in der Gemeindeverwaltung. Die Neigung zum Verwalten der Gemeinde kennt man in Markt Schwaben zur Genüge. Die Gemeinde gesamtkonzeptionell zu entwickeln stand in der Vergangenheit – außer bei der ZMS – nirgendwo im Focus. Die Vorstellungsrede des CSU-Kandidaten ließ nicht erkennen, dass sich das unter seiner Leitung ändern würde – „weiter so“, denn Markt Schwaben kennt es nicht anders als Projekte über Jahrzehnte zu verwalten und zu verschleppen. (vgl … Leserbrief zur BGM Kandidatur).

Offen und bürgernah = Wählergruppierung

Wir versuchen die maximale Transparenz in unsere gesamte Arbeit zu bringen. Alle Vorgänge, Ergebnisse und Informationen publizieren wir so zeitnah wie möglich auf unserer Homepage, Facebook und Instagram.

Jede und jeder ist bei uns willkommen. Bei der Behandlung Ihrer Anliegen wird Ihnen auf Augenhöhe begegnet.

Jeder hat die Möglichkeit sich über einen eigenen ZMS-Bürgerantrag direkt in die Kommunalpolitik einzubringen ohne Mitglied zu werden.
Denn die Bürger und ihre Anliegen sind uns wichtig – kein Parteibuch.

Unser ½-jährliches erscheinendes Wendeblatt bietet nochmals jedem Interessierten zu unterschiedlichen Themen einen kurzen Einblick und einen Bericht über unser Tun, Denken, Planen und unsere Visionen.

Auch unbequeme Themen scheuen wir nicht -offener und näher bei den Anliegen der Bürger geht es derzeit aus Zeitgründen leider nicht. Unterstützung ist jederzeit willkommen.

Ein unverbindliches Kennenlernen bieten unsere „Bürgersprechstunden“.

 

2×3 macht 4 …
(Der aktuelle Stand zum Thema Haushalt)

Diese Textzeile kommt einem unweigerlich in den Sinn, wenn man sich mit den Finanzen der Gemeinde beschäftigt. Jedes Jahr, wenn die Haushaltsdebatten anstehen, beginnt es mit einem Wunschkonzert durch die Verwaltung. Der Finanzausschuss müht sich in stundenlangen Verhandlungen das Zahlenwerk zu verstehen und die Positionen kritisch zu hinterfragen.

Ziel ist es, einen seriösen Haushalt so schnell wie möglich aufzustellen, um die haushaltslose Zeit, in der keine Investitionen getätigt werden dürfen, so kurz wie möglich zu halten. Für den Haushalt 2019 kam noch hinzu, dass für das Jahr 2018 erstmals der Gemeinde eine Stabilisierungshilfe genehmigt wurde.

Verbunden mit der Stabilisierungshilfe ist der Nachweis der Gemeinde einen Plan zur Konsolidierung des Haushaltes zu verfolgen. Durch intensive Diskussionen und krankheitsbedingten Ausfall in der Verwaltung, konnte der Gemeinderat den Haushalt erst im April 2019 verabschieden.

Die Eckdaten für den Haushalt 2019 sind:

      • Gesamtvolumen: 53.142.900 €
      • Rücklagenentnahme: 1.522.300 €
      • Darlehensaufnahme: 11.900.000 €
      • Pro-Kopf-Verschuldung: 2.260 €

Danach geht der Haushalt zur Genehmigung an das Landratsamt. Jetzt dann also der Hinweis vom Landratsamt, in die Finanzplanung der kommenden Jahre, dürfen nur die gesicherten Ausgaben für den kommunalen Schulneubau eingepreist werden.

Wir stehen an einem Planungszeitpunkt, zu dem eine seriöse Aussage zu den genauen Kosten nur eingeschränkt möglich ist. Bei Großprojekten gibt es dazu eine Berechnung von Kosten mit einer positiven und einer negativen Einschätzung. In unserem Falle ist mit 71 Millionen Euro eine Variante berechnet worden, die durchaus eintreffen kann und dann auch finanziert werden muss.

Gut wer hier vorsorgt und seine Leistungsfähigkeit auch bei 71 Millionen Euro als Gemeinde sicherstellt. Doch das Landratsamt möchte nur 53 Millionen Euro in der Investitionsplanung stehen haben, sonst wird der Haushalt für 2019 nicht genehmigt.

Die 53 Millionen Euro sind die ersten Kostenberechnungen ohne dass ungeplante Kostenmehrungen wie zum Beispiel für Entsorgung der Altbauten hinzukommen dürfen. Die Verwaltung und der Gemeinderat müssen dieser Auffassung leider folgen. Man wartet nun einfach unvorbereitet ab bis das Finanzierungsloch entstanden ist.

So singt der Bürgermeister mit dem Landratsamt zusammen…

Ich mach’ mir die Welt – widdewidde wie sie mir gefällt …

 

ZMS Fluglärmportal
(20 Sekunden für eine Fluglärmbeschwerde)

Fluglärm ist ein Thema, das von der ZMS vor einiger Zeit aus gegebenem Anlass aufgegriffen wurde, um die Interessen betroffener Bürger zu vertreten. Zum Nachweis der Höhe der Schallpegel wurde von der ZMS damals eine Messstation errichtet. Eine weitere Messstation wurde von einem Bürger der Gemeinde errichtet, deren Messwerte der ZMS dauerhaft zur Verfügung gestellt werden. Die Messwerte beider Stationen weisen zum Teil Schalldruckpegel in einer Höhe aus, die nach aktuellen Studien gesundheitliche Relevanz haben.

 

Um jeden Bürger die Möglichkeit zu eröffnen, eine messtechnisch begründete Beschwerde abzusetzen, hat die ZMS ein Beschwerdeportal eingerichtet.

Das Verfahren zur Versendung einer Beschwerde haben wir nun maximal vereinfacht. Es steht eine fortlaufend aktualisierte Liste zur Verfügung, in der jeder „Überflieger“ mit allen notwendigen Daten in jeweils einer Zeile gelistet ist (s. Beispiel unten).

Über einen Klick auf den roten Pfeil am Anfang jeder Zeile öffnet sich ein Fenster mit einem Beschwerde-Standardtext, der auch die entsprechenden Messdaten und die zugehörigen Flugdaten enthält. Man muss nur noch Namen und email-Adresse eintragen und die Beschwerde mit einem Klick absenden. Selbstverständlich kann man den Standard-Text auch individuell verändern.

Darüber hinaus werden Statistiken geführt, in denen sämtliche Überflüge und Messwerte erfasst sind. Hier sind umfangreiche Auswertungen in Grafiken und Tabellen dargestellt. Ebenso können auch Details eines Überfluges zurückverfolgt werden.

Tages-Statistik
Historische Daten

Die Umweltbelastung Lärm ist in gleicher Weise wie andere Umweltbelastungen zu betrachten.   Ärgerlich, dass die Institutionen, auf die die Bürger immer wieder im Zusammenhang mit Lärmbelastungen verwiesen werden, nichts an der Situation ändern wollen.

    • Man spielt benachbarte Gemeinden gegeneinander aus. Gesundheitliche Aspekte interessieren hier niemand. Hier muss sich endlich etwas an der Einstellung der Verantwortlichen ändern.
    • Man ruft Klimanotstände aus und freut sich gleichzeitig über Rekordergebnisse des klimaschädlichen Flughafens.
Wir kämpfen weiter für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger von Markt Schwaben. Aktuell sind wir im Austausch mit dem Landrat Herrn Niedergesäß, um einen neuen Anlauf zu starten. Ziel ist weiterhin die Larmreduzierung zum Schutz der Bevölkerung. Erste Gespräche zeigen hier, dass der Landrat sich dem Problem bewusst ist und an einer Lösung mitarbeiten möchte.
Überparteilich, wie es stets unser Anliegen ist.

 

Wichtig? – Klimanotstand
(Klimapolitik oder Umweltpolitik?)

Hier noch ein paar zusätzliche Worte zum hysterischen Zirkus von der “Klimakatastrophe” – wohlgemerkt immer nur ganz gezielt auf Kohlendioxid gerichtet.

In einem Antrag zum Klimanotstand wird Markt Schwaben verglichen mit Los Angeles (4mio Einwohner / 1302km² Fläche; die 400 reichsten wohnen dort), Vancouver (700k Einwohner / 115km² Fläche), London (8,1mio Einwohner / 1572km² Fläche) … und Markt Schwaben (11,5k Einwohner / 10km² Fläche).

Ein passenderes Beispiel hat man wohl nicht finden können im kosmopolitischen Zeitalter. Vermutlich ein lang geplanter Streich aus Bund/Land und die Kreise und Kommunen müssen akribisch für die Umsetzung sorgen.

Kann bitte jemand erklären, was ein “Klimanotstand” sein soll? Bisher sind lediglich Angstmache, Hysterie und selbst definierte Pseudodefinitionen im Umlauf. Man definiert sich “seine Sache”, gibt sich als Umweltfreund und blendet alle Argumente aus. Das ist schlimmer als “Green-Washing”.

Also, was ist ganz konkret geplant, innerhalb der besonderen Situation des “Klimanotstandes”? So wie bei Erdbeben und Hochwasser müssten doch längst Maßnahmen zur Eingrenzung des “Notstandes” angelaufen sein – oder?

Welche sind es nun ganz konkret in Markt Schwaben?
Sind es die Blumenwiesen, zu welchen der Bauhof einen geheimen Plan hat (vgl …  Leserbrief – FB)

Den größten Effekt würde man erzielen, wenn man die klimaschädliche Energieerzeugung des eigenen Unternehmens KUMS durch grüne Energieerzeugung ersetzen würde. Da darf man gespannt sein, welchen Argumente zur Rechtfertigung der eigenen dreckigen Energie auf den Tisch kommen. (vgl. „was hat der Landkreis mit dem Hambacher Forst zu tun?“)

Oder ist das vielleicht doch nur ein zu gern genommenes Vehikel von “Volksvertretern”, um, statt konkrete Politik im Sinne von Umwelt und Natur zu betreiben, einfach mit schlagenden Angsttriggern ihre Wähler bei der Stange zu halten?

Augenscheinlich schon, denn gleichzeitig droht der Antragsteller, wenn man sich nicht einigen könnte, wie bei der Aktivkreis Gründung in Aussicht gestellt (s.o.: die immer selben 10-15 Personen), werde das Thema gnadenlos zum Wahlkampf ausgerufen.

Es ist doch keine konkrete Klimapolitik wenn man jede Entscheidung in Abhängigkeit vom CO2 Ausstoß betrachtet? Und was hat man denn bisher entschieden?

Bereits jetzt sollte jede Entscheidung wirtschaftlich und sparsam in Markt Schwaben sein. Das ist das Grund-Credo jeder Ausgabe von öffentlichen Geldern. Das Ganze hat uns unter anderem zur ärmsten Gemeinde in ganz Oberbayern gemacht.

Also, ich meine konkrete Umweltpolitik – immer schön daran denken, Klimapolitik durch Umweltpolitik zu ersetzen. Denn eine lebenswerte Umwelt ist es, die in Gefahr ist – nicht das Klima!

Jetzt müss(t)en alle logisch Denkenden zusammenstehen und gegen den Wahnsinn stimmen. Ansonsten hat man die Zukunft und die Umwelt zu Gunsten einer paradoxen Politik endgültig verspielt.

 

K(r)UMS – na, klappts endlich?
(Ein “Liebesbrief” an das KUMS …)

 

Liebes K(r)ums,

wieder ist am 31.12.2018 ein Jahr voller neuer Leitungen und Ausgaben zu Ende gegangen.

In wenigen Tagen ist der 30.06. und Du musst Deinen Jahresabschluss erstellt haben. Das steht entsprechend in Deiner Satzung. Das hast Du uns versprochen, nachdem die Anträge der ZMS und der CSU Dich daran erinnert haben.

Jetzt freut es uns zu lesen, dass Du erstmals und überhaupt den Termin einhältst und alles seinen ordentlichen Gang nimmt.

Doch was müssen wir da lesen, Du planst eine Erweiterung der Heizzentrale. Als Grund für den Aufwärtstrend erklärst Du: “Die getätigten Investitionen in das Blockheizkraftwerk und das Wärmeleitungsnetz lohnen sich nun immer mehr.”

Ach liebes KUMS verwechselst Du hier etwa Umsatz und Gewinn. Deine Mutter (die Marktgemeinde) ist “Pleite”, sie hat jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt und erwartet von Dir einen Beitrag zur Refinanzierung. Hier geht es um echten Gewinn, der an Deine Mutter ausgeschüttet wird.

Naja und außerdem solltest Du Dir erstmal Gedanken machen, wie Du Deine Wärmeversorgung umstellst. Das Ziel muss ein Abwenden von fossilen Energieträgern sein, sonst reißt Du auch noch die Klimaziele Deines Vaters (Landkreis), der bis 2030 unabhängig von fossiler Energie werden möchte. Große Aufgaben die da in den nächsten Jahren anstehen.

Unserer Meinung nach solltest Du diese Fragen zuerst beantworten, bevor Du wieder eine Kraft Wärme Anlage erwirbst, in der Du dreckiges Gas verheizt.

Deine Zukunft MarktSchwaben

 

Der Bahnhof ist und bleibt wichtig
(Ungeklärte Nebenwirkungen des neuen Bahnhofs)

Wie bereits berichtet, ist die Thematik um den Bahnhof von Markt Schwaben für uns nicht neu und war uns schon immer ein Anliegen. Immerhin haben wir bereits im Wendeblatt#3 über das Thema berichtet: “ alles beginnt mit einem Bahnhof“.

Wir sahen es immer als unsere Aufgabe an, die Bürger von Markt Schwaben zu diesem Thema aktuell zu informieren – vgl. Wendeblatt#4Es fährt ein Zug nach „Nirgendwo“.

Jetzt wissen wir, dass die derzeitige Situation in der Verwaltung und rund um den Bürgermeister ein wenig „angespannt“ ist. Zum einen verlassen wichtige und langjährige Mitarbeiter das Schiff (Eisheilige aus Markt Schwaben), andere sind durch die zahlreichen Projekte schlicht überfordert. Dann gibt es noch jene, welche bereits beginnen mit ihrem Posten abzuschließen und wieder andere, welche sich auf neue Posten Hoffnungen machen.

Falls wir den Bürgermeister stellen sollten, wird die Leitung in der Verwaltung auf jeden Fall auf eine effektivere und effizientere Struktur Wert legen. Dafür hat unser Kandidat eine langjährige Erfahrung in der freien Wirtschaft gesammelt und gelernt auch in Krisen einen kühlen Kopf zu bewahren.

Die geplanten Baumaßnahmen der DB in und um Markt Schwaben sind für viele Bürger von großem Interesse. Es ist fahrlässig, hier abzuwarten bis uns DB mit den unangenehmen und später nicht mehr umkehrbaren Nebenwirkungen konfrontiert. Die Erwartung, dass es die DB schon richtigmachen wird, ist Vogel- Strauß-Politik.

Die Bürger müssen informiert und soweit wie möglich in die Entscheidungen mit eingebunden werden.

Dafür stehen die Gemeinderäte und die Verwaltung in der Verantwortung.

Da Bürgermeister, Verwaltung und Kandidaten diese Gefahr anscheinend nicht erkennen, haben wir den nachfolgenden Antrag gestellt und fordern darin eine klare Stellungnahme und eine Verantwortungsübernahme des Gemeinderates zum Thema.

Antrag auf Bestellung eines beauftragten Gemeinderatsmitgliedes zur Verfolgung der Interessen Markt Schwabens zum Bahnausbau.

 Der Marktgemeinderat Markt Schwaben beschließt, einen Vertreter aus der Mitte des Gemeinderates zu bestimmen, welcher als „Bahnbeauftragter“ alle Themen rund um den Bahnausbau in Markt Schwaben mit der DB koordiniert und den Gemeinderat regelmäßig über den aktuellen Stand informiert.

 Bleibt nun (wieder) zu hoffen, dass die Entscheidung darüber ein gutes Ende nehmen wird. Wir werden darüber berichten.

 

Verkehrskonzept für Markt Schwaben
Drastische Optimierung dringend notwendig

Der seit Jahren andauernde Verkehrswahnsinn in Markt Schwaben ist für viele eine intensive, tägliche Nervenprobe, insbesondere für die Autofahrer. Wir haben noch nicht im Guinness-Buch nachgelesen, aber fünf nicht-vernetzte Ampeln auf 650m Hauptstraße sind definitiv rekordverdächtig. Hier sehen wir viel verschwendetes Potential; die Nutzung der bestehenden Infrastruktur könnte deutlich optimiert werden, sodass betroffene Gruppen wie Autofahrer, Fußgänger, Anwohner etc. zu einer zufriedenstellenderen Lösung gelangen.

Der Grundsatz hier lautet: Optimieren statt pauschal verbieten.
Unter diesem Grundsatz hat die ZMS einige einfach umzusetzende Ideen, welche aktuell geprüft und – hoffentlich mit der Unterstützung weiterer Gemeinderatsfraktionen – umgesetzt werden.

Was hat der Hambacher Forst mit dem Landkreis Ebersberg gemeinsam
(Unverrückbar oder verrückt?)

Eigentlich bleibt einem nur noch die Möglichkeit die Augen zu schließen und wegzuhören. Denn jedem logisch, ökologisch und ökonomisch denkenden Menschen muss ein solches Vorgehen doch die Tränen in die Augen treiben.

Vorweg zwei interessante Videos von Andreas Kieling zum Thema Windräder:

Dem Plan der Energiewende wird bei den Grünen schlicht Alles untergeordnet.

    • Egal ob Tiere sterben
    • Flächen werden trickreich durch noch unbebaute Ausgleichsflächen weg-argumentiert. Echte Ausgleichsflächen entstehen durch Rückbau von versiegelten Flächen
    • Gottgleich zu 100 % eintretende Vorhersagen für die Zukunft getroffen

Man könnte sicherlich Verbotsschilder für Störche, Merline, Bussarde, Fledermäuse etc. aufstellen. Allerdings lassen sich “diese Vögel” nicht so leicht abweisen wie gewisse “Andere”.

Und was ist eigtlich aus den Ausgleichflächen im Hambacher Forst geworden?

Ach ja, der Hambacher-Forst den kennt man aus den Medien durch den Kampf der Aktivisten gegen die Konzerne.

Aber was ist mit dem Reinhardswald? Kennt den überhaupt jemand? Wikipedia sagt:

    • liegt zwischen Weser und Fulda in Nordhessen
    • ist über 1.000 Jahre alt und inspirierte die Gebrüder Grimm zu mehreren Märchen
    • ist eines der am dünnsten besiedelten Gebiete Deutschlands
    • ist mit 200 Quadratkilometer Hessens größter Forst
    • beinhaltet Urwaldflächen

Was dort zum Zweck der Energiewende geplant ist, obwohl der Wald in einer sog. “Sachwachwindzone” liegt, ist mehr als unlogisch und kann nur “grün” gestrichen werden … schöngeredet werden.

Der “Vertrag” wird zwischen Land und Windkonzernen geschlossen. Paradoxerweise werden gerade Windkraftanlagen in windschwachen Gegenden (so auch Bayern /Süddeutschland) besonders gefördert. Der Betreiber verkauft den “grünen” Strom und das Land bekommt vom Betreiber die Pacht. Alle sind glücklich.

    • geplant sind 50 Großwindanlagen
    • Höhe der Anlagen: 241 Meter, Rotordurchmesser: 150 Meter!
    • (Vergleich: Ulmer-Münster 162m)
    • 1 Million Quadratmeter Wald müssen gerodet werden
    • Baugruben für Fundamente werden 20 Meter tief (Grundwasser!)
    • Für den Bau sind viele Straßen und hunderttausende Lkw-Fahrten nötig (keine Elektrofahrzeuge)

Es ist also nicht jeder Tag ein “Freitag für Aktivisten und Grüne” – ökologisch ist ein Thema doch nur, wenn es medial richtig ausgeschlachtet werden kann. Ansonsten schaut man einfach weg oder redet es sich schön:

Auf der Seite der Grünen-Ebersberg kann man zum Thema Windkraft EBE-Forst finden:

“Die Stadt Ebersberg benötigt drei Windräder, um bis 2030 von nicht-regenerativen Rohstoffen unabhängig zu werden und das vom Stadtrat einstimmig beschlossene Energiewende-Ziel zu erreichen.“

also 3 Windräder?

“Vorläufig werden allerdings fünf Standorte im nordwestlichen Forst geprüft, die ohnehin den 10 h-Abstand einhalten. ”

also 5 Windräder?

“Grundlage für die rechtlichen Überprüfungen ist das Vorhaben, im Forst fünf Windräder zu errichten. Es gibt keine weitergehenden Planungen darüber hinaus; das übrige Landschaftsschutzgebiet behält unverändert seinen Schutzstatus.”

ähm – also maximal 5 Räder für immer? Versprochen!

“Wo in einer speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung schützenswerte Tierarten gefunden werden, darf nicht gebaut werden.”

ja, im ganzen Ebersberger Forst!

“Der dauerhafte Flächenverbrauch für fünf Windräder beträgt 3,15 ha – von insgesamt 9.000 Forstfläche (und 175 ha Wegfläche). Jeder Eingriff wird mit Ausgleichsflächen vollumfänglich kompensiert.”

also nur ein wenig Arten- und Naturschutz weniger? Also nur ein wenig tot oder schwanger.

“Bleibt nur noch zu sagen, dass es den Forst nicht mehr geben wird, wenn wir die Energiewende verbummeln.”

Bleibt nur zu sagen, dass es den Forst nicht mehr geben wird, wenn die Grünen weiter an einer unverrückbaren Energiewende festhalten werden.