Markt Schwaben – Beitrag zum Klimaschutz

Markt Schwaben – Beitrag zum Klimaschutz

In der SZ vom 24 Juli 2019 wurde berichtet, dass bei 30 Grad im Schatten die Besucherbänke während einer Gemeinderatssitzung beheizt wurden. Auch von Grundschülern hörte man, dass in Klassenzimmern im Hochsommer einzelne nicht abschaltbare Heizkörper betrieben wurden.

Wie viel weitere Gemeindeimmobilien werden denn noch beheizt. Den Klimanotstand ausrufen und dann im Hochsommer Gebäude beheizen. Dafür kassiert dann das kommunale Wärmeversorgungsunternehmen KUMS auch noch überhöhte Energiekosten und freut sich über die Umsatzsteigerung. Sowas gibt es wahrscheinlich weltweit nur in Markt Schwaben. Man gründet einen Aktivkreis Klimawende, klopft sich gegenseitig auf die Schultern und verbrennt dann klimaschädliches Gas um im Hochsommer zu heizen. Wie pervers ist das denn. In Markt Schwaben scheint man wirklich immer in der Lage zu sein, jede noch so überzogene Satire durch die eigenen Handlungen zu übertreffen.

Unverrückbar oder verrückt? Was hat der Hambacher Forst mit dem Landkreis Ebersberg gemeinsam? (Wendeblatt 7)

Was hat der Hambacher Forst mit dem Landkreis Ebersberg gemeinsam
(Unverrückbar oder verrückt?)

Eigentlich bleibt einem nur noch die Möglichkeit die Augen zu schließen und wegzuhören. Denn jedem logisch, ökologisch und ökonomisch denkenden Menschen muss ein solches Vorgehen doch die Tränen in die Augen treiben.

Vorweg zwei interessante Videos von Andreas Kieling zum Thema Windräder:

Dem Plan der Energiewende wird bei den Grünen schlicht Alles untergeordnet.

    • Egal ob Tiere sterben
    • Flächen werden trickreich durch noch unbebaute Ausgleichsflächen weg-argumentiert. Echte Ausgleichsflächen entstehen durch Rückbau von versiegelten Flächen
    • Gottgleich zu 100 % eintretende Vorhersagen für die Zukunft getroffen

Man könnte sicherlich Verbotsschilder für Störche, Merline, Bussarde, Fledermäuse etc. aufstellen. Allerdings lassen sich “diese Vögel” nicht so leicht abweisen wie gewisse “Andere”.

Und was ist eigtlich aus den Ausgleichflächen im Hambacher Forst geworden?

Ach ja, der Hambacher-Forst den kennt man aus den Medien durch den Kampf der Aktivisten gegen die Konzerne.

Aber was ist mit dem Reinhardswald? Kennt den überhaupt jemand? Wikipedia sagt:

    • liegt zwischen Weser und Fulda in Nordhessen
    • ist über 1.000 Jahre alt und inspirierte die Gebrüder Grimm zu mehreren Märchen
    • ist eines der am dünnsten besiedelten Gebiete Deutschlands
    • ist mit 200 Quadratkilometer Hessens größter Forst
    • beinhaltet Urwaldflächen

Was dort zum Zweck der Energiewende geplant ist, obwohl der Wald in einer sog. “Sachwachwindzone” liegt, ist mehr als unlogisch und kann nur “grün” gestrichen werden … schöngeredet werden.

Der “Vertrag” wird zwischen Land und Windkonzernen geschlossen. Paradoxerweise werden gerade Windkraftanlagen in windschwachen Gegenden (so auch Bayern /Süddeutschland) besonders gefördert. Der Betreiber verkauft den “grünen” Strom und das Land bekommt vom Betreiber die Pacht. Alle sind glücklich.

    • geplant sind 50 Großwindanlagen
    • Höhe der Anlagen: 241 Meter, Rotordurchmesser: 150 Meter!
    • (Vergleich: Ulmer-Münster 162m)
    • 1 Million Quadratmeter Wald müssen gerodet werden
    • Baugruben für Fundamente werden 20 Meter tief (Grundwasser!)
    • Für den Bau sind viele Straßen und hunderttausende Lkw-Fahrten nötig (keine Elektrofahrzeuge)

Es ist also nicht jeder Tag ein “Freitag für Aktivisten und Grüne” – ökologisch ist ein Thema doch nur, wenn es medial richtig ausgeschlachtet werden kann. Ansonsten schaut man einfach weg oder redet es sich schön:

Auf der Seite der Grünen-Ebersberg kann man zum Thema Windkraft EBE-Forst finden:

“Die Stadt Ebersberg benötigt drei Windräder, um bis 2030 von nicht-regenerativen Rohstoffen unabhängig zu werden und das vom Stadtrat einstimmig beschlossene Energiewende-Ziel zu erreichen.“

also 3 Windräder?

“Vorläufig werden allerdings fünf Standorte im nordwestlichen Forst geprüft, die ohnehin den 10 h-Abstand einhalten. ”

also 5 Windräder?

“Grundlage für die rechtlichen Überprüfungen ist das Vorhaben, im Forst fünf Windräder zu errichten. Es gibt keine weitergehenden Planungen darüber hinaus; das übrige Landschaftsschutzgebiet behält unverändert seinen Schutzstatus.”

ähm – also maximal 5 Räder für immer? Versprochen!

“Wo in einer speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung schützenswerte Tierarten gefunden werden, darf nicht gebaut werden.”

ja, im ganzen Ebersberger Forst!

“Der dauerhafte Flächenverbrauch für fünf Windräder beträgt 3,15 ha – von insgesamt 9.000 Forstfläche (und 175 ha Wegfläche). Jeder Eingriff wird mit Ausgleichsflächen vollumfänglich kompensiert.”

also nur ein wenig Arten- und Naturschutz weniger? Also nur ein wenig tot oder schwanger.

“Bleibt nur noch zu sagen, dass es den Forst nicht mehr geben wird, wenn wir die Energiewende verbummeln.”

Bleibt nur zu sagen, dass es den Forst nicht mehr geben wird, wenn die Grünen weiter an einer unverrückbaren Energiewende festhalten werden.

Verkehrskonzept für Markt Schwaben (Wendeblatt 7)

Verkehrskonzept für Markt Schwaben
Drastische Optimierung dringend notwendig

Der seit Jahren andauernde Verkehrswahnsinn in Markt Schwaben ist für viele eine intensive, tägliche Nervenprobe, insbesondere für die Autofahrer. Wir haben noch nicht im Guinness-Buch nachgelesen, aber fünf nicht-vernetzte Ampeln auf 650m Hauptstraße sind definitiv rekordverdächtig. Hier sehen wir viel verschwendetes Potential; die Nutzung der bestehenden Infrastruktur könnte deutlich optimiert werden, sodass betroffene Gruppen wie Autofahrer, Fußgänger, Anwohner etc. zu einer zufriedenstellenderen Lösung gelangen.

Der Grundsatz hier lautet: Optimieren statt pauschal verbieten.
Unter diesem Grundsatz hat die ZMS einige einfach umzusetzende Ideen, welche aktuell geprüft und – hoffentlich mit der Unterstützung weiterer Gemeinderatsfraktionen – umgesetzt werden.

Der Bahnhof ist und bleibt wichtig (Wendeblatt 7)

Der Bahnhof ist und bleibt wichtig
(Ungeklärte Nebenwirkungen des neuen Bahnhofs)

Wie bereits berichtet, ist die Thematik um den Bahnhof von Markt Schwaben für uns nicht neu und war uns schon immer ein Anliegen. Immerhin haben wir bereits im Wendeblatt#3 über das Thema berichtet: “ alles beginnt mit einem Bahnhof“.

Wir sahen es immer als unsere Aufgabe an, die Bürger von Markt Schwaben zu diesem Thema aktuell zu informieren – vgl. Wendeblatt#4Es fährt ein Zug nach „Nirgendwo“.

Jetzt wissen wir, dass die derzeitige Situation in der Verwaltung und rund um den Bürgermeister ein wenig „angespannt“ ist. Zum einen verlassen wichtige und langjährige Mitarbeiter das Schiff (Eisheilige aus Markt Schwaben), andere sind durch die zahlreichen Projekte schlicht überfordert. Dann gibt es noch jene, welche bereits beginnen mit ihrem Posten abzuschließen und wieder andere, welche sich auf neue Posten Hoffnungen machen.

Falls wir den Bürgermeister stellen sollten, wird die Leitung in der Verwaltung auf jeden Fall auf eine effektivere und effizientere Struktur Wert legen. Dafür hat unser Kandidat eine langjährige Erfahrung in der freien Wirtschaft gesammelt und gelernt auch in Krisen einen kühlen Kopf zu bewahren.

Die geplanten Baumaßnahmen der DB in und um Markt Schwaben sind für viele Bürger von großem Interesse. Es ist fahrlässig, hier abzuwarten bis uns DB mit den unangenehmen und später nicht mehr umkehrbaren Nebenwirkungen konfrontiert. Die Erwartung, dass es die DB schon richtigmachen wird, ist Vogel- Strauß-Politik.

Die Bürger müssen informiert und soweit wie möglich in die Entscheidungen mit eingebunden werden.

Dafür stehen die Gemeinderäte und die Verwaltung in der Verantwortung.

Da Bürgermeister, Verwaltung und Kandidaten diese Gefahr anscheinend nicht erkennen, haben wir den nachfolgenden Antrag gestellt und fordern darin eine klare Stellungnahme und eine Verantwortungsübernahme des Gemeinderates zum Thema.

Antrag auf Bestellung eines beauftragten Gemeinderatsmitgliedes zur Verfolgung der Interessen Markt Schwabens zum Bahnausbau.

 Der Marktgemeinderat Markt Schwaben beschließt, einen Vertreter aus der Mitte des Gemeinderates zu bestimmen, welcher als „Bahnbeauftragter“ alle Themen rund um den Bahnausbau in Markt Schwaben mit der DB koordiniert und den Gemeinderat regelmäßig über den aktuellen Stand informiert.

 Bleibt nun (wieder) zu hoffen, dass die Entscheidung darüber ein gutes Ende nehmen wird. Wir werden darüber berichten.

 

Ein “Liebesbrief” an das K(r)UMS (Wendeblatt 7)

K(r)UMS – na, klappts endlich?
(Ein “Liebesbrief” an das KUMS …)

 

Liebes K(r)ums,

wieder ist am 31.12.2018 ein Jahr voller neuer Leitungen und Ausgaben zu Ende gegangen.

In wenigen Tagen ist der 30.06. und Du musst Deinen Jahresabschluss erstellt haben. Das steht entsprechend in Deiner Satzung. Das hast Du uns versprochen, nachdem die Anträge der ZMS und der CSU Dich daran erinnert haben.

Jetzt freut es uns zu lesen, dass Du erstmals und überhaupt den Termin einhältst und alles seinen ordentlichen Gang nimmt.

Doch was müssen wir da lesen, Du planst eine Erweiterung der Heizzentrale. Als Grund für den Aufwärtstrend erklärst Du: “Die getätigten Investitionen in das Blockheizkraftwerk und das Wärmeleitungsnetz lohnen sich nun immer mehr.”

Ach liebes KUMS verwechselst Du hier etwa Umsatz und Gewinn. Deine Mutter (die Marktgemeinde) ist “Pleite”, sie hat jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt und erwartet von Dir einen Beitrag zur Refinanzierung. Hier geht es um echten Gewinn, der an Deine Mutter ausgeschüttet wird.

Naja und außerdem solltest Du Dir erstmal Gedanken machen, wie Du Deine Wärmeversorgung umstellst. Das Ziel muss ein Abwenden von fossilen Energieträgern sein, sonst reißt Du auch noch die Klimaziele Deines Vaters (Landkreis), der bis 2030 unabhängig von fossiler Energie werden möchte. Große Aufgaben die da in den nächsten Jahren anstehen.

Unserer Meinung nach solltest Du diese Fragen zuerst beantworten, bevor Du wieder eine Kraft Wärme Anlage erwirbst, in der Du dreckiges Gas verheizt.

Deine Zukunft MarktSchwaben