GR_Video: 2192 – 107 = 2083

2192 – 107 = 2083 zirka-Tage Restzeit

Jonas Frank im Gespräch mit Wolfgang Korda und Sascha Hertel

107+ Tage sind vorbei, es bleiben noch zirka 2083 Tage Restzeit um wichtige Weichen für die “Zukunft MarktSchwabens” zu stellen … wir bleiben dran und werden Sie weiter über unseren GR-Blitz und unser Wendeblatt auf dem Laufenden halten.

K(r)UMS, Quo vadis? (Wendeblatt #9)

K(r)UMS, Quo vadis?

Wendeblatt #9 (online)

Das KUMS ist nach wie vor ein zentraler Streitpunkt.
Die Gemeinde – als Betreiber des kommunalen Unternehmens Markt Schwaben (KUMS) – hat sich verpflichtet, bis 2030 klimaneutral zu werden. Zusätzlich erklärte der Gemeinderat 2019 die Gemeinde zur Klimaschutzzone und steckte sich damit noch höhere Ziele.

Zu Recht war bei der Podiumsdiskussion der Bürgermeisterkandidaten das KUMS ein zentraler Themenschwerpunkt zur Erreichung der Klimaziele in Markt Schwaben. Der Beschluss der Klimaneutralität wurde 2006 im Gemeinderat gefasst, noch bevor das KUMS gegründet wurde.

Der Vorstand und die Verwaltungsräte versäumten es in den letzten Jahren, die Weichen frühzeitig auf eine Klimaneutralität im KUMS zu stellen.. Nun hat das KUMS bei dem zur Energieerzeugung verwendeten Gas bis zum Jahr 2023 erneut die schmutzigste Variante eingekauft. Das bedeutet, dass bis 2023 das KUMS unter Einbeziehung der Methanemissionen auf dem Lieferweg klimatechnisch auf dem Stand eines Kohlekraftwerks bleibt (https://www.sueddeutsche.de/wissen/erdgas-heizung-methan-1.4655930).

Die Ausgestaltung einer Klimaschutzzone sieht unserer Meinung nach anders aus.

Gleichzeitig ermuntert man potenzielle Kunden zum Heizungswechsel zum KUMS. Wenn jemand mit einem derzeit klimaneutralen Anschluss zum KUMS wechseln sollte, würde er allerdings die Klimabilanz in der Gemeinde verschlechtern.

Als Steuerzahler würde man gerne wissen, wie viel von dem Finanzierungsaufwand für die Investitionen in das KUMS an der Gemeinde hängen blieb und zur Überschuldung beitrug. Um bis 2030 Klimaneutralität zu erreichen, werden wohl weitere kostspielige Investitionen notwendig werden, was die Situation für den Haushalt (Haftung für Verluste des KUMS nach 5 Jahren) nicht verbessert.

Zur Schadensbegrenzung müsste man nach unserer Meinung das Unternehmen aus der alleinigen Gemeindeverantwortung herauslösen und es beispielsweise in eine Genossenschaft umwandeln. Die Gemeinde könnte sich eine Mehrheit an den ausgegebenen Anteilsscheinen (z. B. 51 %) sichern. Gleichzeitig könnten Partner mit Know-How einsteigen, die das KUMS weiterentwickeln. Mit dem Verkauf der übrigen Anteilsscheine hätte man so finanziell wieder mehr Luft und es hätte günstige Auswirkungen auf den Investitionsbedarf für die nächsten Jahre. Die Veräußerung der Anteilsscheine an die Bürger/innen würde die Mitsprache der Bürger/innen fördern und zur Identifikation mit dem KUMS in der Gemeinde beitragen.

 

 

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Klima(notstand) (Wendeblatt #9)

Klima(notstand)

Wendeblatt #9 (online)

Die Antwort in Markt Schwaben kann sicherlich nicht ständig sein: „raus aus dem Auto, und rauf auf das Fahrrad“. Markt Schwaben hat allein durch seine Bahnanbindung ein hohes Verkehrsaufkommen und eine Verantwortung. Obendrein kommt noch der „demographische Bauch“ und wer jetzt noch glaubt, dass gerade ältere Bürger ihre Einkäufe mit dem Fahrrad oder zu Fuß erledigen sollen, der hat die Realität komplett verschlafen.

Die klimaneutrale Zustellung der Unterlagen für den Gemeinderat z.B. per Fahrrad oder per Post (also per Fahrrad) wurde abgelehnt. Es sei eine Zumutung, so äußerte man sich, Unterlagen auf diese Weise zuzustellen.

Aber man darf niemals die Hoffnung verlieren, denn die derzeit überall einziehende Digitalisierung (hier wurde übrigens unser Antrag in der letzten Legislatur abgelehnt) wird nun im Rathaus und in der Verwaltung in Erwägung gezogen.

Die Nachbargemeinde Poing zeigt bereits wie es geht. Sie stellt Ratsunterlagen aus den öffentlichen Sitzungen für alle Bürger/innen bereits online zur Verfügung.

Es war schon interessant zu sehen, wie alle unsere Anträge zum Thema Klimanotstand, Blühwiesen, Beschaffungs- und Ressourcenmanagement, Digitalisierung im Gemeinderat abgelehnt wurden, sich jedoch ein Vierteljahr später als innovative Ideen in jedem Wahlprogramm wiedergefunden haben.

Bleibt also zu hoffen, dass sich jetzt auch die gewählten Räte an alle ihre Versprechen halten, denn dann dauerte es zwar mal wieder etwas länger in Markt Schwaben aber wir haben am Ende zumindest unsere Ansätze zum Wohle von Natur und Umwelt ausnahmslos umgesetzt.

Keine Sorge, wir werden sie alle daran erinnern – gerade, wenn es darum geht, den abstrakten Begriff „Klimaschutzzone Markt Schwaben“ endlich mit den nötigen Inhalten zu füllen (Beschaffungs- und Ressourcenmanagement, Digitalisierung, …).

 

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Fluglärm (Wendeblatt #9)

Fluglärm

Wendeblatt #9 (online)

Die Auswirkungen der Corona Krise haben es gezeigt: Wie schön und ruhig es in sein Markt Schwaben sein kann, wenn der Flugbetrieb sich verändert.

Nun müssten selbst alle Fluglärm-Leugner erkennen, welche Unmengen an niedrigen und lauten Überflügen i.d.R. über Markt Schwaben geleitet werden. Wie sich die Zahlen in Zukunft wieder entwickeln werden, ist momentan nicht seriös abschätzbar. Allerdings eines wird sich nach Corona mit Sicherheit zeigen, dass sich das Flugverhalten im Ganzen verändern wird und verändern muss.

Flughafengesellschaft, Fluggesellschaften, Deutsche Flugsicherung, verwaltende Behörden und vor allem die Regierung sind dazu aufgerufen endlich alternative Lösungen zu präsentieren, um es zukünftig auch im Umland des Flughafens gerecht und erträglich „zu-gehen-zu-lassen“. Ein „weiter so“ zu Gunsten weniger und zum Nachteil vieler sowie zu Lasten der Umwelt und des Umlands darf es nicht
geben.

Es ist schon wesentlich schöner, Vogelgezwitscher zur morgendlichen Stunde zu hören, statt im 5-Minuten Takt von hochdrehendem Turbinenlärm ab 5 Uhr morgens geweckt zu werden.

 

Zu welcher Uhrzeit (Stunde) kommt es zu den meisten Überflügen?
Aus der tageszeitlichen Verteilung der Überflüge erkennt man die Maxima über den Tag seit Datenerfassung.

 

In welchen Monaten kam es zu den meisten Überflügen?
Hier wird ein Vergleich der jeweiligen Überflugbelastung innerhalb der Monate dargestellt.
Min.: 85
Max.: 5.183
Avg.: 3.031 (trotz Corona Wochen)

 

 

#ZMS, #Zukunft_MarktSchwaben, #MarktSchwaben, #Fluglärm

ZfMS, Zusammen für Markt Schwaben (Wendeblatt #9)

ZfMS, Zusammen für Markt Schwaben

Wendeblatt #9 (online)

… wir helfen Ihnen, weil Sie uns am Herzen liegen.

Mit Beginn der Corona Pandemie durften wir als Zukunft MarktSchwaben die gemeinsam organisierte Jugendinitiative Zusammen für Markt Schwaben (ZFMS), gegründet von Emily Holley (19) und Jonas Frank (18), unterstützen und mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Die ZfMS ist seit Ende März in ganz Markt Schwaben mit einem Einkaufsservice und knapp 50 Helfer/innen unterwegs.

Eine weitere Initiative ist die „Kantine Markt Schwaben“, die nach der coronabedingten Schließung des “Tischlein-Deck-Dich“ der AWO, die Idee der “Tafel” fortführt. Gemeinsam mit dem Bauamt Markt Schwaben und dem „anderwerk“ wurde es in drei Wochen organisiert und konnte in den alten Räumlichkeiten des Bauhofs starten.

Trotz der Verhinderungsstrategie durch Markt Schwabens Wirtschaftsförderin konnte die Kantine Markt Schwaben bis heute sowohl eine kostenfreie Lebensmittelausgabe als auch ein kostengünstiges warmes Essen anbieten und erfreut sich nach wie vor über hohen Zuspruch und auch Dankbarkeit aus der Bürgerschaft. Im Schnitt holen sich hier 2x pro Woche rund 30 Personen Lebensmittel ab. Die Jugendlichen helfen gerne und freuen sich über das stets positive Feedback.

VIELEN DANK

Ein besonderer Dank der ZfMS geht an die  Supermärkte , den  Hasi Bäcker , die  Kirche und  Unternehmen in Markt Schwaben , welche sich mit ihren Lebensmittelspenden immer sehr kooperativ und hilfsbereit zeigten. Der größte Dank geht an die vielen freiwilligen Helfer/innen, ohne deren Zeit und Engagement solch eine Initiative nicht funktionieren kann.

APPELL AN DIE JUNGED FÜR WEITERE INITIAVITEN SICH ZU MELDEN

 

 

#ZMS, #Zukunft_MarktSchwaben, #MarktSchwaben, #ZfMS